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DIETMAR FÜSSEL
Leitgebstr: 4/24, 4910 Ried im Innkreis, Österreich
LIEFERBARE BÜCHER

Letzte Aktualisierung am 27. März 2010

 

DIESSEITS VON EDEN

SATIRISCHER ROMAN

Hans Pribil ist ein erfolgloser, vom Leben enttäuschter Schriftsteller aus Wien.

Eines Tages nun wird er völlig überraschend dazu eingeladen, das Amt des Stadtschreibers von Eden zu übernehmen.

Bei diesem geheimnisumwitterten ‚Eden’ handelt es sich um einen irgendwo im Waldviertel gelegenen Stadtstaat, der sich im Jahr 1925 von der Republik Österreich losgesagt hat, um innerhalb seiner Grenzen die Utopie des idealen Staates zu verwirklichen und den seit seiner Gründung kein einziger Ausländer mehr betreten hat.

Hoch erfreut nimmt Pribil die Einladung an, weil er sich von seinem Bericht über seinen Aufenthalt in dem mysteriösen Kleinstaat seinen lang ersehnten literarischen Durchbruch erhofft.

Was er nicht ahnt, ist, dass die Edener Staatsführung gar nicht daran denkt, ihn jemals wieder ausreisen zu lassen...

‚Diesseits von Eden’ ist ein satirischer Roman über Manipulation und Mythenbildung, menschliche Selbstüberschätzung und über die von Diktatoren zu Recht gefürchtete Macht des Gelächters.

(Diesseits von Eden, satirischer Roman, 2009, Edition Atelier, 128 Seiten.

ISBN 978-3-902498-28-1

Preis; 14,50 Euro plus Versandspesen (2 Euro Österreich, 6 Euro Ausland)

Und hier geht's zur Bestellung:

Diesseits von Eden Cover 

 

 

GELSOMINA

EINE MÜCKENGESCHICHTE IN SIEBEN STICHEN

Warum identifizieren Kinder sich mit Pippi Langstrumpf und nicht mit Thomas und Annika?

Warum mit Michel aus Lönneberga und nicht mit Klein Ida? Warum mit Bart Simpson und nicht mit Lisa?

Weil Kinder nun mal Anarchisten sind und daher auch eine große Schwäche für anarchistische, unangepasste Helden haben.

Nichts gegen pädagogisch wertvolle Bücher, die Kindern Ängste nehmen oder sie zu erwünschten Verhaltensweisen animieren, aber ich wollte eine Geschichte schreiben, die ohne jede Botschaft auskommt, sondern den Kindern - und natürlich auch den vorlesenden Eltern - schlicht und einfach Spaß machen soll.

‚Gelsomina - eine Mückengeschichte in sieben Stichen’ erzählt in gereimter Form die Abenteuer einer besonders boshaften, heimtückischen Stechmücke.

Zu Gelsominas Opfern zählen unter anderem ein Bischof, ein Pilot, ein Dressurpferd und sogar ein Vampir.

Die Illustrationen stammen von Hilde Wallner aus Teisendorf.

(‚Gelsomina - eine Mückengeschichte in sieben Stichen, 2009, Liliom Verlag, ISBN 978-3-934785-42-7)

Preis: 14 Euro plus Versandspesen (2 Euro Inland, 6 Euro Ausland)

Und hier geht’s zur Bestellung

 

MÖRDER WIE DU UND ICH
EIN STREIFZUG DURCH DIE WELT DES VERBRECHENS
Was ist der Unterschied zwischen einem groben Email und griffigem Mehl?
Sind Lyriker auf Verlagssuche gefährlich?
Warum sollten Exhibitionisten bei ihrer Tätigkeit lieber kein Feuerzeug verwenden?
Wie fängt man Aale?

Ist Eigentum Diebstahl?
Gibt es eine Erbschuld?
Und ist es eigentlich möglich, mit Hilfe von Trüffelschweinen Pilzerkrankungen
im Genitalbereich zu diagnostizieren?
Mit diesen und anderen ebenso brennenden Fragen befasst sich das vorliegende Buch,und die meisten davon werden sogar beantwortet.
Auch wenn die Antworten zuweilen etwas merkwürdig klingen...
('Mörder wie du und ich', Kurzgeschichten, 2005, 128 Seiten)
Preis: 10 Euro plus Versandspesen (2 Euro Inland, 4,00 Euro Ausland)

Und hier geht's zur Bestellung:

 

ARBEIT EHRT MENSCH UND PFERD
(Kurzgeschichten, Resistenz, 2002, 88 S,
ISBN 3-85285-094-0, 10 Euro (plus 2 Euro Versandspesen.)

'Arbeit ehrt Mensch und Pferd' ist eine Sammlung merkwürdiger Geschichten zum Thema Arbeit.

Textprobe:

DER HERSTELLER

Eines Tages schneiderte ich mir eine Hose aus Schnürlsamt, doch da ich leider von der Schneiderei nichts verstehe, paßte sie mir nicht.
Dann stellte ich einen Tisch aus Holz her, doch da ich leider von der Tischlerei nichts verstehe, brach er zusammen.
Dann baute ich mir ein Haus aus Ziegeln, doch da ich leider auch vom Bauen nichts verstehe, stürzte es ein.
Um endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis zu haben, zeugte ich drei Söhne aus Fleisch und Blut.
Mein erster Sohn wurde Schneider und schneiderte mir eine Hose aus Schnürlsamt, die mir wie angegossen paßt.
Mein zweiter Sohn wurde Tischler und stellte für mich einen Tisch her, der nicht zusammenbricht.
Mein dritter Sohn wurde Baumeister und baute mir ein Haus, das nicht einstürzt.
Ich bin natürlich sehr stolz auf meine tüchtigen Söhne, aber ebenso stolz bin ich auf mich selbst.
Zwar verstehe ich leider nichts von Schneiderei, Tischlerei und vom Hausbauen, doch dafür verstehe ich eine Menge von der Herstellung der für diese Arbeiten benötigten Fachleute.
Man muß sich eben zu helfen wissen...

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RINDFLEISCH
(Roman, 2000, Resistenz Verlag, 11 Euro plus 1,50 Euro Versandspesen)

Kurzbeschreibung:
Raoul Prohaska, seines Zeichens Besitzer eines drittklassigen Beisels in Wien-Ottakring, ist das Musterbeispiel eines ewigen Verlierers: Was immer er auch anfängt, es geht garantiert schief. Er selbst hält sich allerdings mit unerschütterlichem Optimismus für einen begnadeten, cleveren Geschäftsmann, der bloß bisher immer außergewöhnlich viel Pech hatte. Prohaska ist geradezu besessen von dem Ehrgeiz, eines Tages steinreich zu sein. Um dieses Ziel zu erreichen, würde er sogar seine eigene Mutter verkaufen. Und genau das tut er schließlich auch.

Textausschnitt:
Meine Mutter saß auf der Weide, nicht weit vom Zaun entfernt, und kaute genüsslich an einem Büschel Gras. Ihre Kleidung war vollkommen verdreckt, aber das schien sie nicht weiter zu stören. Sie machte einen sehr zufriedenen Eindruck. Als sie mich kommen sah, wandte sie sich an eine in ihrer unmittelbaren Nähe grasende Kuh und sagte: "Muh."
Daraufhin hob die Kuh den Kopf, betrachtete mich und sagte ebenfalls: "Muh."
"Hallo, Mutter" sagte ich und konnte mir ein spöttisches Grinsen nicht verkneifen: "Oder soll ich lieber 'muh' sagen?"
"Nein, das hätte keinen Sinn, weil du unsere Sprache nicht beherrscht" erwiderte sie.
"Eure Sprache?" fragte ich amüsiert: "Soll das etwa heißen, du kannst mit ihnen reden?"
"Genau das heißt es" bestätigte sie.

Rezension:
...steigen Sie einfach ein in diese absurde Geschichte, die da so langsam Schwung nimmt und plötzlich ungebremst abhebt: Raoul Prohaska heißt der Icherzähler: Kind einer der kleinstbürgerlichen Hinterhältigkeit entstiegenen genialen Mutter und eines nicht mehr so ganz genau bestimmbaren orientalischen Vaters. Sein Verhängnis: ein chronischer Optimismus auf dem Weg zu Geld und Erfolg, der immer durch eine kleine Unbedachtsamkeit, einen winzigen Rechenfehler oder die plötzliche Willkür des Schicksals Schiffbruch erleidet. Und nebenbei erfährt man einiges über widerliche Familienbande, schottische Hochlandrinder, japanische Eßgewohnheiten und andere Begebenheiten, die plötzlich allesamt merkwürdig ineinander greifen. Und je verrückter sich die Geschichte entwickelt, umso ernster und plausibler wird sie uns vom Autor serviert...ein heißer Tip für alle, die sich in schräg-absurder Komik wohl fühlen.
(Reinhard Ehgartner, bibliotheksnachrichten 4/00)

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UNTERWEGS

(Lyrik,Bibliothek der Provinz,1998, 11 Euro plus 2 Euro Versandspesen)
Mit diesem sehr persönlichen Gedichtband, den ich sogar als lyrisches Selbstporträt bezeichnen würde, ging eine zermürbende vierzehnjährige Durststrecke ohne Buchpublikation für mich zu Ende. Anstelle eine Inhaltsbeschreibung - was bei einem Lyrikband ja eigentlich gar nicht möglich ist - möchte ich hier ein Gedicht daraus wiedergeben, das ich besonders gerne mag:

EIN KALTER WIND

Es weht ein Wind
in unsrem Land
ein Wind den man
von früher kennt

Es ist der
kalte Botenwind
der Botenwind der Grausamkeit
die Grausamkeit wird folgen.

Es weht ein Wind
in unsrem Land
ein Wind den man
von früher kennt

Die Menschen ziehen Mäntel an
und laufen wieder
herzensblind
der Grausamkeit entgegen.

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