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DIETMAR
FÜSSEL
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4/24, 4910 Ried im Innkreis, Österreich
LIEFERBARE BÜCHER
Letzte
Aktualisierung am 28. Mai 2007
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MÖRDER WIE
DU UND ICH
EIN STREIFZUG DURCH DIE WELT DES
VERBRECHENS
Was ist der Unterschied zwischen einem groben Email und griffigem
Mehl?
Sind Lyriker auf Verlagssuche gefährlich?
Warum sollten Exhibitionisten bei ihrer Tätigkeit lieber kein Feuerzeug
verwenden?
Wie fängt man Aale?
Ist Eigentum Diebstahl?
Gibt es eine Erbschuld?
Und ist es eigentlich möglich, mit Hilfe von Trüffelschweinen
Pilzerkrankungen
im Genitalbereich zu diagnostizieren?
Mit diesen und anderen ebenso brennenden Fragen befasst sich das
vorliegende Buch,und die meisten davon werden sogar beantwortet.
Auch wenn die Antworten zuweilen etwas merkwürdig klingen...
('Mörder wie du und ich',
Kurzgeschichten, 2005, 128 Seiten)
Preis: 10 Euro plus Versandspesen (1,50 Euro Inland, 4,00 Euro Ausland)
Und hier geht's zur Bestellung:
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ARBEIT EHRT MENSCH UND PFERD
(Kurzgeschichten, Resistenz, 2002, 88 S,
ISBN 3-85285-094-0, 10 Euro (plus 1,50 Versandspesen.)
'Arbeit ehrt Mensch und Pferd' ist eine
Sammlung merkwürdiger Geschichten zum Thema Arbeit.
Textprobe:
DER HERSTELLER
Eines Tages schneiderte ich mir eine Hose aus Schnürlsamt, doch da ich
leider von der Schneiderei nichts verstehe, paßte sie mir nicht.
Dann stellte ich einen Tisch aus Holz her, doch da ich leider von der
Tischlerei nichts verstehe, brach er zusammen.
Dann baute ich mir ein Haus aus Ziegeln, doch da ich leider auch vom Bauen
nichts verstehe, stürzte es ein.
Um endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis zu haben, zeugte ich drei
Söhne aus Fleisch und Blut.
Mein erster Sohn wurde Schneider und schneiderte mir eine Hose aus
Schnürlsamt, die mir wie angegossen paßt.
Mein zweiter Sohn wurde Tischler und stellte für mich einen Tisch her, der
nicht zusammenbricht.
Mein dritter Sohn wurde Baumeister und baute mir ein Haus, das nicht
einstürzt.
Ich bin natürlich sehr stolz auf meine tüchtigen Söhne, aber ebenso stolz
bin ich auf mich selbst.
Zwar verstehe ich leider nichts von Schneiderei, Tischlerei und vom
Hausbauen, doch dafür verstehe ich eine Menge von der Herstellung der für
diese Arbeiten benötigten Fachleute.
Man muß sich eben zu helfen wissen...
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Im Buchhandel kriegst Du das Buch übrigens gar nicht mehr, sondern
nur noch bei mir!
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RINDFLEISCH
(Roman, 2000, Resistenz Verlag, 11 Euro plus 1,50 Euro Versandspesen)
Kurzbeschreibung:
Raoul Prohaska, seines Zeichens Besitzer eines drittklassigen Beisels in
Wien-Ottakring, ist das Musterbeispiel eines ewigen Verlierers: Was immer
er auch anfängt, es geht garantiert schief. Er selbst hält sich allerdings
mit unerschütterlichem Optimismus für einen begnadeten, cleveren Geschäftsmann,
der bloß bisher immer außergewöhnlich viel Pech hatte. Prohaska ist
geradezu besessen von dem Ehrgeiz, eines Tages steinreich zu sein. Um
dieses Ziel zu erreichen, würde er sogar seine eigene Mutter verkaufen. Und
genau das tut er schließlich auch.
Textausschnitt:
Meine Mutter saß auf der Weide, nicht weit vom Zaun entfernt, und kaute
genüsslich an einem Büschel Gras. Ihre leidung war vollkommen verdreckt,
aber das schien sie nicht weiter zu stören. Sie machte einen sehr
zufriedenen Eindruck. Als sie mich kommen sah, wandte sie sich an eine in
ihrer unmittelbaren Nähe grasende Kuh und sagte: "Muh."
Daraufhin hob die Kuh den Kopf, betrachtete mich und sagte ebenfalls:
"Muh."
"Hallo, Mutter" sagte ich und konnte mir ein spöttisches Grinsen
nicht verkneifen: "Oder soll ich lieber 'muh' sagen?"
"Nein, das hätte keinen Sinn, weil du unsere Sprache nicht
beherrscht" erwiderte sie.
"Eure Sprache?" fragte ich amüsiert: "Soll das etwa heißen,
du kannst mit ihnen reden?"
"Genau das heißt es" bestätigte sie.
Rezension:
...steigen Sie einfach ein in diese absurde Geschichte, die da so langsam
Schwung nimmt und plötzlich ungebremst abhebt: Raoul Prohaska heißt der
Icherzähler: Kind einer der kleinstbürgerlichen Hinterhältigkeit
entstiegenen genialen Mutter und eines nicht mehr so ganz genau
bestimmbaren orientalischen Vaters. Sein Verhängnis: ein chronischer
Optimismus auf dem Weg zu Geld und Erfolg, der immer durch eine kleine
Unbedachtsamkeit, einen winzigen Rechenfehler oder die plötzliche Willkür
des Schicksals Schiffbruch erleidet. Und nebenbei erfährt man einiges über
widerliche Familienbande, schottische Hochlandrinder, japanische
Eßgewohnheiten und andere Begebenheiten, die plötzlich allesamt merkwürdig
ineinander greifen. Und je verrückter sich die Geschichte entwickelt, umso
ernster und plausibler wird sie uns vom Autor serviert...ein heißer Tip für
alle, die sich in schräg-absurder Komik wohl fühlen.
(Reinhard Ehgartner, bibliotheksnachrichten 4/00)
ACHTUNG! IM BUCHHANDEL VERGRIFFEN! NUR NOCH BEI MIR ERHÄLTLICH!
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UNTERWEGS
(Lyrik,Bibliothek der Provinz,1998, 11,20 Euro plus 1,30 Euro
Versandspesen)
Mit diesem sehr persönlichen Gedichtband, den ich sogar als lyrisches
Selbstporträt bezeichnen würde, ging eine zermürbende vierzehnjährige
Durststrecke ohne Buchpublikation für mich zu Ende. Anstelle eine
Inhaltsbeschreibung - was bei einem Lyrikband ja eigentlich gar nicht
möglich ist - möchte ich hier ein Gedicht daraus wiedergeben, das ich
besonders gerne mag:
EIN KALTER WIND
Es weht ein Wind
in unsrem Land
ein Wind den man
von früher kennt
Es ist der
kalte Botenwind
der Botenwind der Grausamkeit
die Grausamkeit wird folgen.
Es weht ein Wind
in unsrem Land
ein Wind den man
von früher kennt
Die Menschen ziehen Mäntel an
und laufen wieder
herzensblind
der Grausamkeit entgegen.
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