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DIETMAR FÜSSEL
Leitgebstr: 4/24, 4910 Ried im
Innkreis, Österreich
LIEFERBARE BÜCHER
Letzte Aktualisierung am 28. Januar 2012
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GÖTTER UND IHRE FANS
EIN STREIFZUG DURCH DIE WUNDERVOLLE WELT DES GLAUBENS
‚Götter
und ihre Fans’ handelt von unsichtbaren, unhörbaren, unriechbaren und
unfühlbaren Wesen, von deren Wohlwollen angeblich die Qualität unseres
postmortalen Daseins abhängt, weshalb ihre Anhänger durch die Befolgung
zahlloser bizarrer Vorschriften und Rituale versuchen, sich bei ihnen
einzuschleimen.
Warum
ist es nicht unbedingt ein Beweis für eheliche Untreue, wenn man seine Frau
mit einem nackten Mann im Schlafzimmer überrascht?
Warum
haben Frauen eine Klitoris?
Und
warum ist es für katholische Priester nicht ratsam, sich den Penis
tätowieren zu lassen?
Diese
und zahlreiche andere drängende Fragen werden in meinem Erzählband
beantwortet.
Nun
ist es aber bekanntlich so, dass Glaube und Erkenntnis sich nicht besonders
gut vertragen. Daher ist es mir auch bedauerlicherweise nicht möglich, für
die Unversehrtheit der religiösen Gefühle meiner Leser zu garantieren.
Menschen mit leicht verletzbaren religiösen Gefühlen ist daher dringend von
der Lektüre dieses Buches abzuraten.
(‚Götter
und ihre Fans’, ein Streifzug durch die wundervolle Welt des Glaubens.
2012, arovell verlag, 167 Seiten, ISBN 9783902808233 )
Preis:
12,90 plus Versand (2,50 € Inland, 6 € Ausland)
Und hier geht’s zur Bestellung:
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LEIDENSCHAFT
LATEINAMERIKANISCHE LIEBESGEDICHTE
Die Idee zu diesem Buch
verdanke ich Wim Wenders beeindruckender Dokumentation ‚Buena Vista Social
Club’, in deren Mittelpunkt einige zu Unrecht in Vergessenheit geratene
kubanische Musiker standen.
Dieser Film weckte in mir
nämlich den Wunsch, die stolze, seelentiefe, über alle Grenzen und Gesetze
erhabene Leidenschaftlichkeit lateinamerikanischer Liebeslieder in
deutschsprachigen Liebesgedichten nicht bloß nachzuahmen, sondern wahrhaft
nachzuempfinden.
Für einen so rationalen
Menschen wie mich, der es gewohnt war, seine Gefühle dem Verstand
unterzuordnen, war es bis dahin freilich ein sehr, sehr weiter Weg, der
mich bis nach Kuba führte.
Und dieser Reise, die ich
gemeinsam mit meiner geliebten ‚brujita’ Mony unternahm, verdanke ich die
entscheidenden Eindrücke, ohne die ich dieses Buch nicht hätte schreiben
können.
‚Leidenschaft’ ist ohne
Zweifel mein schönstes Buch, was nicht zuletzt Monys Cover und den
Illustrationen von Elisabeth Bernauer zu verdanken ist.
Ich wollte in deutscher
Sprache Liebesgedichte im Stil lateinamerikanischer Liebeslieder schreiben,
Gedichte über Liebe und Hass, Kummer und Abschied, unvernünftige, tabulose
Gedichte über das beglückende und gefährliche, segensreiche und
zerstörerische, hundertmal verfluchte und tausendmal gepriesene Feuer in
unseren Adern, das sich Leidenschaft nennt.
Das Ergebnis ist dieses
Buch.
(Leidenschaft, Lateinamerikanische
Liebesgedichte, 2010, Liliom Verlag, 96 Seiten. ISBN 978-3-934785-50-2
Preis: 18 Euro plus
Versand (2,50 Euro Inland, 6 Euro Ausland)
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LOB DER EIFERSUCHT
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Du solltest meine
Eifersucht
nicht tadeln, sondern
preisen:
Auch wenn sie dir lästig
fällt
gereicht sie dir doch zum
Vorteil:
Sie wird dich davor
bewahren
dich fremden Körpern
auszuliefern
verdorbenen, kranken
Körpern
die auch den deinen
verderben.
Lobe darum meine
Eifersucht!
Sie wird dich davor
bewahren
dass treulose, lüsterne
Blicke
zu treulosen, lüsternen Taten werden.
Sie wird dich davor
bewahren,
mich, die dich liebt, zu
verlieren
die einzige Frau, die
dich wirklich liebt
obwohl du es nicht
verdienst.
Lobe darum meine
Eifersucht!
Sie wird dich davor
bewahren
als geiler Bock, der du
bist
- du siehst, du bist
durchschaut:
Du würdest doch alles
bespringen,
was nicht bei drei am
Baum ist -
mich, die dich liebt, zu
verlieren
und es bis zum Tod zu
bereuen.
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SATIRISCHER ROMAN
Hans Pribil ist ein erfolgloser, vom Leben
enttäuschter Schriftsteller aus Wien.
Eines Tages nun wird er
völlig überraschend dazu eingeladen, das Amt des Stadtschreibers von Eden
zu übernehmen.
Bei diesem
geheimnisumwitterten ‚Eden’ handelt es sich um einen irgendwo im
Waldviertel gelegenen Stadtstaat, der sich im Jahr 1925 von der Republik
Österreich losgesagt hat, um innerhalb seiner Grenzen die Utopie des
idealen Staates zu verwirklichen und den seit seiner Gründung kein einziger
Ausländer mehr betreten hat.
Hoch erfreut nimmt Pribil
die Einladung an, weil er sich von seinem Bericht über seinen Aufenthalt in
dem mysteriösen Kleinstaat seinen lang ersehnten literarischen Durchbruch
erhofft.
Was er nicht ahnt, ist,
dass die Edener Staatsführung gar nicht daran denkt, ihn jemals wieder
ausreisen zu lassen...
‚Diesseits von Eden’ ist
ein satirischer Roman über Manipulation und Mythenbildung, menschliche
Selbstüberschätzung und über die von Diktatoren zu Recht gefürchtete Macht
des Gelächters.
(Diesseits von Eden,
satirischer Roman, 2009, Edition Atelier, 128 Seiten.
ISBN 978-3-902498-28-1
Preis; 14,50 Euro plus
Versandspesen (2 Euro Österreich, 6 Euro Ausland)
Und hier geht's zur Bestellung:
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GELSOMINA
EINE
MÜCKENGESCHICHTE IN SIEBEN STICHEN
Warum identifizieren Kinder sich mit Pippi Langstrumpf
und nicht mit Thomas und Annika?
Warum mit Michel aus Lönneberga und nicht mit Klein Ida?
Warum mit Bart Simpson und nicht mit Lisa?
Weil Kinder nun mal Anarchisten sind und daher auch eine
große Schwäche für anarchistische, unangepasste Helden haben.
Nichts gegen pädagogisch wertvolle Bücher, die Kindern
Ängste nehmen oder sie zu erwünschten Verhaltensweisen animieren, aber ich
wollte eine Geschichte schreiben, die ohne jede Botschaft auskommt, sondern
den Kindern - und natürlich auch den vorlesenden Eltern - schlicht und
einfach Spaß machen soll.
‚Gelsomina - eine Mückengeschichte in sieben Stichen’
erzählt in gereimter Form die Abenteuer einer besonders boshaften,
heimtückischen Stechmücke.
Zu Gelsominas Opfern zählen unter anderem ein Bischof,
ein Pilot, ein Dressurpferd und sogar ein Vampir.
Die Illustrationen stammen von Hilde Wallner aus
Teisendorf.
(‚Gelsomina - eine Mückengeschichte in sieben Stichen,
2009, Liliom Verlag, ISBN 978-3-934785-42-7)
Preis: 14 Euro plus Versandspesen (2 Euro Inland, 6 Euro
Ausland)
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MÖRDER WIE DU UND ICH
EIN STREIFZUG DURCH DIE WELT DES
VERBRECHENS
Was ist der Unterschied zwischen einem groben Email und griffigem
Mehl?
Sind Lyriker auf Verlagssuche gefährlich?
Warum sollten Exhibitionisten bei ihrer Tätigkeit lieber kein Feuerzeug
verwenden?
Wie fängt man Aale?
Ist Eigentum Diebstahl?
Gibt es eine Erbschuld?
Und ist es eigentlich möglich, mit Hilfe von Trüffelschweinen
Pilzerkrankungen
im Genitalbereich zu diagnostizieren?
Mit diesen und anderen ebenso brennenden Fragen befasst sich das
vorliegende Buch,und die meisten davon werden sogar beantwortet.
Auch wenn die Antworten zuweilen etwas merkwürdig klingen...
('Mörder wie du und ich',
Kurzgeschichten, 2005, 128 Seiten)
Preis: 10 Euro plus Versandspesen (2 Euro Inland, 4,00 Euro Ausland)
Und hier geht's zur Bestellung:
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ARBEIT EHRT MENSCH
UND PFERD
(Kurzgeschichten, Resistenz, 2002, 88 S,
ISBN 3-85285-094-0, 10 Euro (plus 2 Euro Versandspesen.)
'Arbeit ehrt Mensch und Pferd' ist eine
Sammlung merkwürdiger Geschichten zum Thema Arbeit.
Textprobe:
DER HERSTELLER
Eines Tages schneiderte ich mir eine Hose aus Schnürlsamt, doch da ich
leider von der Schneiderei nichts verstehe, paßte sie mir nicht.
Dann stellte ich einen Tisch aus Holz her, doch da ich leider von der
Tischlerei nichts verstehe, brach er zusammen.
Dann baute ich mir ein Haus aus Ziegeln, doch da ich leider auch vom Bauen
nichts verstehe, stürzte es ein.
Um endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis zu haben, zeugte ich drei
Söhne aus Fleisch und Blut.
Mein erster Sohn wurde Schneider und schneiderte mir eine Hose aus Schnürlsamt,
die mir wie angegossen paßt.
Mein zweiter Sohn wurde Tischler und stellte für mich einen Tisch her, der
nicht zusammenbricht.
Mein dritter Sohn wurde Baumeister und baute mir ein Haus, das nicht
einstürzt.
Ich bin natürlich sehr stolz auf meine tüchtigen Söhne, aber ebenso stolz
bin ich auf mich selbst.
Zwar verstehe ich leider nichts von Schneiderei, Tischlerei und vom
Hausbauen, doch dafür verstehe ich eine Menge von der Herstellung der für
diese Arbeiten benötigten Fachleute.
Man muß sich eben zu helfen wissen...
Möchtest Du das Buch gerne haben?
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Im Buchhandel kriegst Du das Buch übrigens gar nicht mehr, sondern
nur noch bei mir!
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RINDFLEISCH
(Roman, 2000, Resistenz Verlag, 11 Euro plus 1,50 Euro Versandspesen)
Kurzbeschreibung:
Raoul Prohaska, seines Zeichens Besitzer eines drittklassigen Beisels in
Wien-Ottakring, ist das Musterbeispiel eines ewigen Verlierers: Was immer
er auch anfängt, es geht garantiert schief. Er selbst hält sich allerdings
mit unerschütterlichem Optimismus für einen begnadeten, cleveren
Geschäftsmann, der bloß bisher immer außergewöhnlich viel Pech hatte.
Prohaska ist geradezu besessen von dem Ehrgeiz, eines Tages steinreich zu
sein. Um dieses Ziel zu erreichen, würde er sogar seine eigene Mutter
verkaufen. Und genau das tut er schließlich auch.
Textausschnitt:
Meine Mutter saß auf der Weide, nicht weit vom Zaun entfernt, und kaute
genüsslich an einem Büschel Gras. Ihre Kleidung war vollkommen verdreckt,
aber das schien sie nicht weiter zu stören. Sie machte einen sehr
zufriedenen Eindruck. Als sie mich kommen sah, wandte sie sich an eine in
ihrer unmittelbaren Nähe grasende Kuh und sagte: "Muh."
Daraufhin hob die Kuh den Kopf, betrachtete mich und sagte ebenfalls:
"Muh."
"Hallo, Mutter" sagte ich und konnte mir ein spöttisches Grinsen
nicht verkneifen: "Oder soll ich lieber 'muh' sagen?"
"Nein, das hätte keinen Sinn, weil du unsere Sprache nicht
beherrscht" erwiderte sie.
"Eure Sprache?" fragte ich amüsiert: "Soll das etwa heißen,
du kannst mit ihnen reden?"
"Genau das heißt es" bestätigte sie.
Rezension:
...steigen Sie einfach ein in diese absurde Geschichte, die da so langsam
Schwung nimmt und plötzlich ungebremst abhebt: Raoul Prohaska heißt der
Icherzähler: Kind einer der kleinstbürgerlichen Hinterhältigkeit
entstiegenen genialen Mutter und eines nicht mehr so ganz genau
bestimmbaren orientalischen Vaters. Sein Verhängnis: ein chronischer
Optimismus auf dem Weg zu Geld und Erfolg, der immer durch eine kleine
Unbedachtsamkeit, einen winzigen Rechenfehler oder die plötzliche Willkür
des Schicksals Schiffbruch erleidet. Und nebenbei erfährt man einiges über
widerliche Familienbande, schottische Hochlandrinder, japanische
Eßgewohnheiten und andere Begebenheiten, die plötzlich allesamt merkwürdig
ineinander greifen. Und je verrückter sich die Geschichte entwickelt, umso
ernster und plausibler wird sie uns vom Autor serviert...ein heißer Tip für
alle, die sich in schräg-absurder Komik wohl fühlen.
(Reinhard Ehgartner, bibliotheksnachrichten 4/00)
ACHTUNG! IM BUCHHANDEL VERGRIFFEN! NUR NOCH BEI MIR ERHÄLTLICH!
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UNTERWEGS
(Lyrik,Bibliothek der Provinz,1998, 11 Euro plus 2 Euro Versandspesen)
Mit diesem sehr persönlichen Gedichtband, den ich sogar als lyrisches Selbstporträt
bezeichnen würde, ging eine zermürbende vierzehnjährige Durststrecke ohne
Buchpublikation für mich zu Ende. Anstelle eine Inhaltsbeschreibung - was
bei einem Lyrikband ja eigentlich gar nicht möglich ist - möchte ich hier
ein Gedicht daraus wiedergeben, das ich besonders gerne mag:
EIN KALTER WIND
Es weht ein Wind
in unsrem Land
ein Wind den man
von früher kennt
Es ist der
kalte Botenwind
der Botenwind der Grausamkeit
die Grausamkeit wird folgen.
Es weht ein Wind
in unsrem Land
ein Wind den man
von früher kennt
Die Menschen ziehen Mäntel an
und laufen wieder
herzensblind
der Grausamkeit entgegen.
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