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DIETMAR FÜSSEL

Leitgebstr. 4/24, A-4910 Ried im Innkreis, Österreich,
Tel. 07752/70587

LETZTE AKTUALISIERUNG AM 28. Oktober 2009

STECKBRIEF:

Name: Dietmar Walter Füssel
Geburtsdatum: 23.1.1958
Geburtsort: Wels
Größe: 1m 64
Gewicht: 60 kg
Farbe der Haare (soweit noch vorhanden): Braun

Schuhgröße: 39

Besondere Kennzeichen: Muttermal am linken Ellbogen

Familienstand: Geschieden
Gefährtin: Monika Hemetsberger

Kinder: Eine Tochter (Ildiko, geb. am 25.10.1986)

Enkel: Moritz (geb. am 14.11.2004)

Wohnort: Ried im Innkreis

Beruf: Schriftsteller und Bibliothekar

Marathonbestzeit: 3:42,15
2008 Teilnahme am 100-Kilometer-Lauf von Biel. Zeit: 14:17,55

Hobbys: Laufen, Lesen, Reisen


 

Dietmar Füssel 
Dieses Foto zeigt mich beim Zieleinlauf des 100-Kilometer-Laufs von Biel 2008. Und der Grund dafür, dass es mir ganz besonders gut gefällt, ist natürlich der, dass man mir die enorme Belastung, die hinter mir liegt, überhaupt nicht ansieht. (© Alphafoto)

Was ich gerne sehe:
Filme von Charles Chaplin (Lichter der Großstadt), Sergio Leone (Es war einmal in Amerika) und Ingmar Bergmann (Wilde Erdbeeren). Weitere Lieblingsfilme sind 'Citizen Kane', 'Uhrwerk Orange', 'Amadeus', 'Schindlers Liste', 'Der sechste Sinn', ‚Fellinis Casanova’, 'Das Leben des Bryan' und die herrlich geschmacklose Satire ‚Borat’.

Bilder von Hieronymus Bosch, Vincent van Gogh, Francisco Goya und Guggi Wesch.
Die Totenmaske Tutanchamuns, die Würfelstatue des Bekenchons, die Büste der Königin Teje und antike Stierdarstellungen.

Cartoons von Gerhard Haderer und Walter Moers.
The Simpsons, Twin Peaks, Tierfilme und Sportübertragungen (Fußball, Leichtathletik und Schirennen, obwohl mir das Herz blutet, weil mein großes Idol Hermann Maier nicht mehr dabei ist. )
Veilchen, Gänseblümchen, Trollblumen und Margeriten
. Die Mitternachtssonne in Skandinavien, die Wunder Anatoliens, das Nordmeer, die Bergwelt des Salzkammerguts und die winterlichen Reifwälder Geboltskirchens.


Was ich gerne höre:
Lieder von Hannes Wader, Balladen und Liebeslieder von Joan Baez, russische Zigeunerlieder von Pjotr Leschenko (Tschto Mnje Gore ist mein Lieblingslied)
Das wunderbare, geheimnisvolle Wiegenlied 'Cantec de Leagan' aus der Maramuresch, gesungen von Maria Tanase, ‚La Llorona’ von Lila Downs, wunderschöne, melancholische Fados, und da vor allem ‚Primavera’ von Mariza, 
'Smooth' und 'Corazon Espinado' von Santana, 'Twist in my Sobriety' von Tanita Takram, 'In the Shadows' von The Rasmus, 'July Morning' von Uriah Heep', 'In the year of 2525' von Segar and Evans und noch gut 100 weitere Songs aus den Sechziger Jahren.
 Klassische Musik von Chopin, Schubert, Beethoven und Grieg, vor allem aber Mozarts unvergleichliches Requiem.
Nächtliche Eulenrufe und Käuzchenschreie, das Klopfen von Schwarzspechten, die Schreie der Kiebitze im Frühling.
Das Rascheln der welken Blätter unter meinen Füßen im Herbst, Kinderlachen und natürlich das Rauschen des Meeres unter mir, wenn ich an Deck eines Schiffes stehe, bei Nacht, und so frei bin wie ein Vogel.


Was ich gerne mag:
Meine Lieblingsspeisen sind Blunzen mit Sauerkraut und Erdäpfelschmarrn, Pommes Frites aus echten Kartoffeln, Gebackene Hühnerleber und natürlich Schokolade, mmmh, am liebsten mit ganzen Nüssen oder Mandeln...
Mein Lieblingsgetränk ist - mit uneinholbarem Vorsprung auf alle anderen Getränke - Bier. Würde ich nicht so viel laufen, hätte ich wahrscheinlich einen ganz ordentlichen Bierbauch.
Freilich schalte ich ganz bewusst immer wieder längere bierabstinente Phasen ein, um mich zu vergewissern, dass ich nicht süchtig danach bin. (Obwohl mein Über-Ich ein strenger Zuchtmeister ist, gesteht es mir durchaus auch einige menschliche Schwächen zu. Für eine Abhängigkeit hätte es hingegen kein Verständnis, weil jede Abhängigkeit mit einem Verlust an persönlicher Freiheit einhergeht.)
Ich mag lange Läufe am Sonntagvormittag, sofern es nicht zu heiß ist. Ich nehme auch gern an Rennen teil, wobei ich längere Distanzen bevorzuge, und jede Teilnahme an einem Marathon ist eine Grenzerfahrung, deren Faszination sich wohl nur jenen erschließt, die sie selbst schon gemacht haben. (Ich nehme es keinem übel, der im Marathonlaufen eine Sonderform des Masochismus sieht, weil ich früher selbst so gedacht habe. Und ohne die Bereitschaft, sich selbst zu quälen, geht es tatsächlich nicht, sodass diese Einschätzung durchaus ihre Berechtigung hat...)
Ich mag Raupen, Schmetterlinge, Fledermäuse, Frösche und Katzen. .
Und ich liebe abenteuerliche, spontane Reisen ohne das Korsett vorgebuchter Übernachtungen. In meinen jungen Jahren habe ich mehrere Autostopreisen kreuz und quer durch Europa unternommen, wobei ich nie auch nur einen Schilling für eine Übernachtung bezahlt habe: Ich habe in Wäldern und Wiesen geschlafen, in Kellern, Holzhütten und Scheunen, auf Bahnsteigen und unter Parkbänken und einmal, in Kreta, mit ausdrücklicher Erlaubnis des Friedhofswärters sogar in einem Leichenschauhaus.
Vor zwei Jahren bin ich im Zuge von Romanrecherchen auf dem Landweg von Kairo über Jordanien und Syrien nach Hattusa in Zentralanatolien gereist, das hat mich wieder so richtig auf den Geschmack gebracht. Freilich habe ich nicht mehr im Freien übernachtet, sondern in billigen Hotels. Ganz so risikofreudig wie in meiner Jugend bin ich halt doch nicht mehr.
Und ich muss offen eingestehen, dass ich es schon sehr genossen habe, mich auf meiner zweiten, von einem Reisebüro organisierten Ägyptenreise, die ich im Januar 2007 gemeinsam mit meiner Freundin Mony unternommen habe, um nichts kümmern zu müssen.
Die nächste Reise wird mich im November 2009 nach Kuba führen, und irgendwann muss ich dann einfach hin zum Kaukasus, weil dort möglicherweise mein persönlicher Baum der Erkenntnis auf mich wartet. Und natürlich würde ich ohne zu zögern von seinen Früchten essen, weil ich nun mal unheilbar an der Wissbegierde erkrankt bin.





Was ich gerne lese:
Meine Lieblingsbücher sind 'Friedhof der Kuscheltiere' von Stephen King, 'Der Golem' von Gustav Meyrink, 'Wir hatten mal ein Kind' von Hans Fallada und Andersens Märchen. (Wenn es auf dieser Seite einen Abschnitt 'Was mich zu Tränen rührt' gäbe, so wäre Andersens 'Das Mädchen mit den Schwefelhölzern' der erste Platz nicht zu nehmen. Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon versucht habe, diese Geschichte laut zu lesen, ohne dabei in Tränen auszubrechen, aber es ist mir bis heute noch kein einziges Mal gelungen.)
Außerdem lese ich gerne Sagen, Märchen und Mythen - je älter, je lieber - sowie Bücher von Franz Kafka, Richard Brautigan, Astrid Lindgren, Kurt Tucholsky, John Steinbeck, Joanne Rowling, Arthur Conan Doyle und Terry Pratchett.
Weitere Lieblingsbücher, die ich nicht unerwähnt lassen möchte, sind 'Sinuhe der Ägypter' von Mika Walthari, 'Der Name der Rose' von Umberto Eco, 'Peter Pan' von James Mathew Barrie, Storms Novellen, 'Ansichten eines Clowns' von Heinrich Böll, 'Das Dekameron' von Giovanni Boccachio, ‚Naokos Lächeln’ von Haruki Murakami und Simon Becketts ungemein fesselnder Thriller ‚Die Chemie des Todes’.
Über allem thront allerdings Georg Büchners unvergleichlicher Geniestreich 'Woyzeck'. Aber das ist ja bekanntlich ein Drama.

Meine Lieblingsschriftsteller sind Stephen King, Georg Büchner und Hans Christian Andersen.


Meine Ziele:
Schon in meiner Jugend war es mein großes Ziel, eines Tages vom Schreiben leben zu können, und daran hat sich bis heute nichts geändert.
Lange Zeit habe ich versucht, dieses Ziel mit Hilfe von Kurztexten zu erreichen, was, wie ich mittlerweile begriffen habe, ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen war.
Daher konzentriere ich mich seit einigen Jahren fast ausschließlich auf größere Projekte. Mein nächster Roman, den ich 2008 realisieren werde, ist ein historischer Roman über einen altägyptischen Frauenarzt. Arbeitstitel ‚Macht und Ohnmacht’.


Als Sportler ist es mein Ziel, einmal an einem 100-Kilometer-Lauf teilzunehmen. Dieses Ziel habe ich am 14. Juni 2008 erreicht, indem ich die 100 Kilometer von Biel in einer Zeit von 14 Stunden 17,55 hinter mich gebracht habe.
Ja, und dann möchte ich Reisen unternehmen, nach Anatolien, Armenien, Aserbeidschan, Inguschetien, nach Indien und zu den Galapagos-Inseln (ein Kindheitstraum von mir, den ich mir irgendwann doch noch erfüllen möchte.)
Mein nächstes Reiseziel ist eine Fußwanderung quer durch Anatolien, genauer gesagt von Chatal Höyük, der ältesten Stadt der Welt, nach Hattusa, der Hauptstadt des Hethiterreichs. Im Herbst 2009 müsste es eigentlich damit klappen.
Ich möchte auch irgendwann ein Buch über antike Stierkulte schreiben.
Ja, und dann träume ich noch davon, den Code zu entschlüsseln, der alle alten polytheistischen Religionen - also nicht bloß alle indoeuropäischen - miteinander verbindet und vielleicht sogar bis zur Quelle vorzustoßen, aus der ihre gemeinsamen Mythen entsprungen sind. Allerdings würde dieses Projekt mindestens zwanzig Jahre in Anspruch nehmen, in denen ich mich ausschließlich dieser Aufgabe widmen müsste, sodass die Chancen auf eine Verwirklichung dieses Zieles nicht all zu groß sind.


Mein Glaubensbekenntnis:
Ich liebe das menschliche Leben.


Meine Lebensphilosophie:
Ich glaube, wie die Inder, daran, dass jede unserer Taten Kreise zieht, so wie ein in einen Teich geworfener Stein.
Mit jeder guten Tat wird die Welt ein klein wenig besser, und mit jeder schlechten ein klein wenig schlechter.
Natürlich ist es möglich, dass sogar jemandem, der viel Gutes tut, Böses widerfährt, aber mit jeder neuen guten Tat erhöht er zumindest die Chance, dass das Gute, das von ihm ausgeht, in irgendeiner Form zu ihm zurückkehrt.
Auf der anderen Seite ist es natürlich möglich, dass jemand, der viel Böses tut, in Reichtum und Glück lebt, aber mit jeder neuen bösen Tat vergrössert sich die Wahrscheinlichkeit, dass das Böse, das von ihm ausgeht, auf ihn zurückfällt:
Die Steine, die jemand auf andere wirft, werfen andere auf ihn zurück. Wenn er Glück hat, verfehlen diese zurückgeworfenen Steine ihr Ziel und treffen nicht ihn, sondern andere, Unschuldige. Wenn nun aber auch diese anderen, Unschuldigen damit anfangen, mit Steinen zu werfen, so wie auch jene, die zu Unrecht von deren Steinen getroffen wurden, dann ist die Zahl der geworfenen Steine irgendwann so gross, dass auch der Urheber dieser Steinschlacht nicht unverletzt bleiben wird, zumal er nicht einmal mehr wissen kann, aus welcher Richtung der Steinwurf kommen wird, der ihn letztlich trifft...

Der Sinn meines Lebens:
Ich möchte mehr Gutes tun als Böses, mehr nützen als schaden, mehr helfen als verhindern, mehr aufbauen als zerstören und vor allem mehr lieben als hassen.
So einfach ist das. Und so schwer.