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Was
ich gerne sehe:
Filme von Charles Chaplin (Lichter der Großstadt), Sergio Leone (Es war
einmal in Amerika) und Ingmar Bergmann (Wilde Erdbeeren). Weitere
Lieblingsfilme sind 'Citizen Kane', 'Uhrwerk Orange', 'Amadeus', 'Schindlers
Liste', 'Der sechste Sinn', 'Das Leben des Bryan' und die herrlich
geschmacklose Satire ‚Borat’.
Bilder von Hieronymus Bosch, Vincent van Gogh, Francisco Goya und Guggi
Wesch.
Die Totenmaske Tutanchamuns, die Würfelstatue des Bekenchons, die Büste der
Königin Teje und antike Stierdarstellungen.
Cartoons von Gerhard Haderer und Walter Moers.
The Simpsons, Twin Peaks, Tierfilme und Sportübertragungen (Fußball,
Leichtathletik und Schirennen, vor allem dann, wenn Hermann Maier gewinnt. )
Veilchen, Gänseblümchen, Trollblumen und Margeriten
. Die Mitternachtssonne in Skandinavien, die Wunder Anatoliens, das
Nordmeer, die Bergwelt des Salzkammerguts und die winterlichen Reifwälder
Geboltskirchens.
Was ich gerne höre:
Lieder von Hannes Wader, Balladen und Liebeslieder von Joan Baez, russische
Zigeunerlieder von Pjotr Leschenko (Tschto Mnje Gore ist mein Lieblingslied)
Das wunderbare, geheimnisvolle Wiegenlied 'Cantec de Leagan' aus der
Maramuresch, gesungen von Maria Tanase.
'Smooth' und 'Corazon Espinado' von Santana, 'Angie' von den Stones, 'Twist
in my Sobriety' von Tanita Takram, 'In the Shadows' von The Rasmus, 'July
Morning' von Uriah Heep', 'In the year of 2525' von Segar and Evans und noch
gut 100 weitere Songs aus den Sechziger Jahren.
Klassische Musik von Chopin, Schubert, Beethoven und Grieg, vor allem aber
Mozarts unvergleichliches Requiem.
Nächtliche Eulenrufe und Käuzchenschreie, das Klopfen von Schwarzspechten,
die Schreie der Kiebitze im Frühling.
Das Rascheln der welken Blätter unter meinen Füßen im Herbst, Kinderlachen
und natürlich das Rauschen des Meeres unter mir, wenn ich an Deck eines
Schiffes stehe, bei Nacht, und so frei bin wie ein Vogel.
Was ich gerne mag:
Meine Lieblingsspeisen sind Blunzen mit Sauerkraut und Erdäpfelschmarrn,
Pommes Frites aus echten Kartoffeln, Gebackene Hühnerleber und natürlich
Schokolade, mmmh, am liebsten mit ganzen Nüssen oder Mandeln...
Mein Lieblingsgetränk ist - mit uneinholbarem Vorsprung auf alle anderen
Getränke - Bier. Würde ich nicht so viel laufen, hätte ich wahrscheinlich
einen ganz ordentlichen Bierbauch.
Freilich schalte ich ganz bewusst immer wieder längere bierabstinente Phasen
ein, um mich zu vergewissern, dass ich nicht süchtig danach bin. (Obwohl
mein Über-Ich ein strenger Zuchtmeister ist, gesteht es mir durchaus auch
einige menschliche Schwächen zu. Für eine Abhängigkeit hätte es hingegen
kein Verständnis, weil jede Abhängigkeit mit einem Verlust an persönlicher
Freiheit einhergeht.)
Ich mag lange Läufe am Sonntagvormittag, sofern es nicht zu heiß ist. Ich
nehme auch gern an Rennen teil, wobei ich längere Distanzen bevorzuge, und
jede Teilnahme an einem Marathon ist eine Grenzerfahrung, deren Faszination
sich wohl nur jenen erschließt, die sie selbst schon gemacht haben. (Ich
nehme es keinem übel, der im Marathonlaufen eine Sonderform des Masochismus
sieht, weil ich früher selbst so gedacht habe. Und ohne die Bereitschaft,
sich selbst zu quälen, geht es tatsächlich nicht, sodass diese Einschätzung
durchaus ihre Berechtigung hat...)
Ich mag Raupen, Schmetterlinge, Fledermäuse, Frösche und Katzen. .
Und ich liebe abenteuerliche, spontane Reisen ohne das Korsett vorgebuchter
Übernachtungen. In meinen jungen Jahren habe ich mehrere Autostopreisen
kreuz und quer durch Europa unternommen, wobei ich nie auch nur einen
Schilling für eine Übernachtung bezahlt habe: Ich habe in Wäldern und Wiesen
geschlafen, in Kellern, Holzhütten und Scheunen, auf Bahnsteigen und unter
Parkbänken und einmal, in Kreta, mit ausdrücklicher Erlaubnis des
Friedhofswärters sogar in einem Leichenschauhaus.
Vor zwei Jahren bin ich im Zuge von Romanrecherchen auf dem Landweg von
Kairo über Jordanien und Syrien nach Hattusa in Zentralanatolien gereist,
das hat mich wieder so richtig auf den Geschmack gebracht. Freilich habe ich
nicht mehr im Freien übernachtet, sondern in billigen Hotels. Ganz so
risikofreudig wie in meiner Jugend bin ich halt doch nicht mehr.
Und ich muss offen eingestehen, dass ich es schon sehr genossen habe, mich
auf meiner zweiten, von einem Reisebüro organisierten Ägyptenreise, die ich
im Januar 2007 gemeinsam mit meiner Freundin Mony unternommen habe, um
nichts kümmern zu müssen.
Die nächste Reise wird mich – vermutlich 2009 – wieder nach Anatolien
führen, und irgendwann muss ich dann einfach hin zum Kaukasus, weil dort
möglicherweise mein persönlicher Baum der Erkenntnis auf mich wartet. Und
natürlich würde ich ohne zu zögern von seinen Früchten essen, weil ich nun
mal unheilbar an der Wissbegierde erkrankt bin.
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Was ich gerne lese:
Meine Lieblingsbücher sind 'Friedhof der Kuscheltiere' von Stephen King, 'Der
Golem' von Gustav Meyrink, 'Wir hatten mal ein Kind' von Hans Fallada und
Andersens Märchen. (Wenn es auf dieser Seite einen Abschnitt 'Was mich zu
Tränen rührt' gäbe, so wäre Andersens 'Das Mädchen mit den Schwefelhölzern'
der erste Platz nicht zu nehmen. Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon
versucht habe, diese Geschichte laut zu lesen, ohne dabei in Tränen
auszubrechen, aber es ist mir bis heute noch kein einziges Mal gelungen.)
Außerdem lese ich gerne Sagen, Märchen und Mythen - je älter, je lieber -
sowie Bücher von Franz Kafka, Richard Brautigan, Astrid Lindgren, Kurt
Tucholsky, John Steinbeck, Joanne Rowling, Arthur Conan Doyle, E.T.A.
Hoffmann, Douglas Lindsay und Hermann Hesse.
Weitere Lieblingsbücher, die ich nicht unerwähnt lassen möchte, sind 'Sinuhe
der Ägypter' von Mika Walthari, 'Der Name der Rose' von Umberto Eco, 'Peter
Pan' von James Mathew Barrie, Storms Novellen, 'Ansichten eines Clowns' von
Heinrich Böll, 'Das Dekameron' von Giovanni Boccachio, 'Watership down' von
Richard Adams und Tolkiens 'Herr der Ringe'-Trilogie.
Über allem thront allerdings Georg Büchners unvergleichlicher Geniestreich
'Woyzeck'. Aber das ist ja bekanntlich ein Drama.
Meine
Lieblingsschriftsteller sind Stephen King, Georg Büchner und Hans Christian
Andersen.
Meine Ziele:
Schon in meiner Jugend war es mein großes Ziel, eines Tages vom Schreiben
leben zu können, und daran hat sich bis heute nichts geändert.
Lange Zeit habe ich versucht, dieses Ziel mit Hilfe von Kurztexten zu
erreichen, was, wie ich mittlerweile begriffen habe, ein ziemlich
aussichtsloses Unterfangen war.
Daher konzentriere ich mich seit einigen Jahren fast ausschließlich auf
größere Projekte. Mein nächster Roman, den ich 2007 realisieren werde,
erzählt die tragikomische Geschichte eines geschiedenen Mannes in der
Midlife-Crisis, dessen überaus engagierte, aber zugleich auch überaus
ungeschickte Suche nach einer neuen Partnerin letztlich mit einem totalen
Fiasko endet.
Als Sportler ist es mein Ziel, einmal an einem 100-Kilometer-Lauf
teilzunehmen und ihn, wenn möglich, in einer Zeit von unter 12 Stunden zu
beenden.
Ja, und dann möchte ich Reisen unternehmen, nach Anatolien, Armenien,
Aserbeidschan, Inguschetien, nach Indien und zu den Galapagos-Inseln (ein
Kindheitstraum von mir, den ich mir irgendwann doch noch erfüllen möchte.)
Mein nächstes Reiseziel ist eine Fußwanderung quer durch Anatolien, genauer
gesagt von Chatal Höyük, der ältesten Stadt der Welt, nach Hattusa, der
Hauptstadt des Hethiterreichs. Im Herbst 2008 müsste es eigentlich damit klappen.
Ich möchte auch irgendwann ein Buch über antike Stierkulte schreiben.
Ja, und dann träume ich noch davon, den Code zu entschlüsseln, der alle
alten polytheistischen Religionen - also nicht bloß alle indoeuropäischen -
miteinander verbindet und vielleicht sogar bis zur Quelle vorzustoßen, aus
der ihre gemeinsamen Mythen entsprungen sind. Allerdings würde dieses
Projekt mindestens zwanzig Jahre in Anspruch nehmen, in denen ich mich
ausschließlich dieser Aufgabe widmen müsste, sodass die Chancen auf eine
Verwirklichung dieses Zieles nicht all zu groß sind.
Mein Glaubensbekenntnis:
Ich liebe das menschliche Leben.
Meine Lebensphilosophie:
Ich glaube, wie die Inder, daran, dass jede unserer Taten Kreise zieht, so wie
ein in einen Teich geworfener Stein.
Mit jeder guten Tat wird die Welt ein klein wenig besser, und mit jeder
schlechten ein klein wenig schlechter.
Natürlich ist es möglich, dass sogar jemandem, der viel Gutes tut, Böses
widerfährt, aber mit jeder neuen guten Tat erhöht er zumindest die Chance,
dass das Gute, das von ihm ausgeht, in irgendeiner Form zu ihm zurückkehrt.
Auf der anderen Seite ist es natürlich möglich, dass jemand, der viel Böses
tut, in Reichtum und Glück lebt, aber mit jeder neuen bösen Tat vergrössert
sich die Wahrscheinlichkeit, dass das Böse, das von ihm ausgeht, auf ihn
zurückfällt:
Die Steine, die jemand auf andere wirft, werfen andere auf ihn zurück. Wenn
er Glück hat, verfehlen diese zurückgeworfenen Steine ihr Ziel und treffen
nicht ihn, sondern andere, Unschuldige. Wenn nun aber auch diese anderen,
Unschuldigen damit anfangen, mit Steinen zu werfen, so wie auch jene, die zu
Unrecht von deren Steinen getroffen wurden, dann ist die Zahl der geworfenen
Steine irgendwann so gross, dass auch der Urheber dieser Steinschlacht nicht
unverletzt bleiben wird, zumal er nicht einmal mehr wissen kann, aus welcher
Richtung der Steinwurf kommen wird, der ihn letztlich trifft...
Der Sinn meines Lebens:
Ich möchte mehr Gutes tun als Böses, mehr nützen als schaden, mehr helfen
als verhindern, mehr aufbauen als zerstören und vor allem mehr lieben als
hassen.
So einfach ist das. Und so schwer.
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