LETZTE AKTUALISIERUNG AM 28. November 2015

 

Dietmar Füssel Jugendfoto
Cool wie Humphrey Bogart - aber erheblich jünger! (Foto: Otto Johannes Adler)

Was ich gerne sehe:

Filme von Charles Chaplin (Lichter der Großstadt), Sergio Leone (Es war einmal in Amerika) und Ingmar Bergmann (Wilde Erdbeeren). Weitere Lieblingsfilme sind 'Citizen Kane', 'Uhrwerk Orange', 'Amadeus', 'Schindlers Liste', 'Der sechste Sinn', ‚A.I.’‚Fellinis Casanova’, 'Das Leben des Bryan' ‚Kill Bill’ und die herrlich geschmacklose Satire ‚Borat’.

Bilder von Hieronymus Bosch, Vincent van Gogh und Francisco Goya. Die Totenmaske Tutanchamuns, die Würfelstatue des Bekenchons, die Büste der Königin Teje und antike Stierdarstellungen. Und nicht zuletzt natürlich Naturfotografien von Ursula Dietl.

Cartoons von Gerhard Haderer und Martin Perscheid.

The Simpsons, Twin Peaks, Tierfilme und Sportübertragungen (Fußball, Leichtathletik und Schirennen )

Veilchen, Gänseblümchen, Trollblumen und Margeriten.

Die Mitternachtssonne in Skandinavien, die Wunder Anatoliens, das Nordmeer, die Bergwelt des Salzkammerguts und die winterlichen Reifwälder Geboltskirchens.

Was ich gerne höre:

Lieder von Hannes Wader - zum Beispiel die Ballade 'Das kleine Gartentor', eine der schönsten Melodien, die ich kenne - und Leonard Cohen ('Dance Me To The End Of Love' ist sogar mein Lieblingslied), Balladen und Liebeslieder von Joan Baez, russische Zigeunerlieder von Pjotr Leschenko, das wunderbare, geheimnisvolle Wiegenlied 'Cantec de Leagan' aus der Maramuresch, gesungen von Maria Tanase, ‚La Llorona’ von Lila Downs, wunderschöne, melancholische Fados, und da vor allem ‚Primavera’ von Amalia Rodrigues,

'Smooth' und 'Corazon Espinado' von Santana, 'Twist in my Sobriety' von Tanita Takram, 'In the Shadows' von The Rasmus, 'July Morning' von Uriah Heep', 'In the year of 2525' von Segar and Evans und noch gut 100 weitere Songs aus den Sechziger Jahren.

Klassische Musik von Chopin, Schubert, Beethoven und Grieg, vor allem aber Mozarts unvergleichliches Requiem.

Nächtliche Eulenrufe und Käuzchenschreie, das Klopfen von Schwarzspechten, die Schreie der Kiebitze im Frühling und der Eichelhäher im Herbst.

Das Rascheln welker Blätter unter meinen Füßen, Kinderlachen und natürlich das Rauschen des Meeres unter mir, wenn ich an Deck eines Schiffes stehe, bei Nacht, und so frei bin wie ein Vogel.

Was ich gerne mag:

Meine Lieblingsspeisen sind Blunzen mit Sauerkraut und Erdäpfelschmarrn, Pommes Frites aus echten Kartoffeln, Backhenderl, Gebackene Hühnerleber und natürlich Schokolade, mmmh, am liebsten mit ganzen Nüssen, Pistazien oder Mandeln...

Mein Lieblingsgetränk ist - mit uneinholbarem Vorsprung auf alle anderen Getränke - Bier.

Nicht zuletzt deshalb kostet es mich seit einigen Jahren große Mühe, mein Idealgewicht einigermaßen zu halten.

Ich spiele gerne Schach mit meinem geliebten Sindimischal Mony, obwohl ich dabei manchmal von tief fliegenden Figuren getroffen werde. Ich schwimme gerne mit ihr im Attersee, unternehme mit ihr uns unserem Lieblingshund Billy lange Wanderungen und koche gerne für sie.

Ich mag Raupen, Schmetterlinge, Fledermäuse, Frösche, Katzen und am Allerliebsten natürlich Monys Hund Billy..

Und ich liebe abenteuerliche, spontane Reisen ohne das Korsett vorgebuchter Übernachtungen. In meinen jungen Jahren habe ich mehrere Autostopreisen kreuz und quer durch Europa unternommen, wobei ich nie auch nur einen Schilling für eine Übernachtung bezahlt habe: Ich habe in Wäldern und Wiesen geschlafen, in Kellern, Holzhütten und Scheunen, auf Bahnsteigen und unter Parkbänken und einmal, in Kreta, mit ausdrücklicher Erlaubnis des Friedhofswärters sogar in einem Leichenschauhaus.

Im Herbst 2002 bin ich im Zuge von Romanrecherchen auf dem Landweg von Kairo über Jordanien und Syrien nach Hattusa in Zentralanatolien gereist, das hat mich wieder so richtig auf den Geschmack gebracht. Freilich habe ich nicht mehr im Freien übernachtet, sondern in billigen Hotels. Ganz so risikofreudig wie in meiner Jugend bin ich halt doch nicht mehr.
Und ich muss offen eingestehen, dass ich es schon sehr genossen habe, mich auf meiner zweiten, von einem Reisebüro organisierten Ägyptenreise, die ich im Januar 2007 gemeinsam mit meiner Mony unternommen habe, um nichts kümmern zu müssen.

2009 war ich mit meiner Mony in Kuba, wo wir uns von der karibischen Lebensfreude anstecken ließen.

Ohne diese Reise hätte ich wahrscheinlich meinen Lyrikband ‚Leidenschaft - lateinamerikanische Liebesgedichte’ gar nicht schreiben können.

Im Sommer 2012 waren wir in Südengland, wo wir die Steinkreise von Stonehenge und Avebury besichtigten, einige Kornkreise besuchten und mithilfe eines so genannten Ghostometers mit Geistern kommunizierten, die wir in alten Pubs in Devices und Salisbury kennen lernten.

2013 fand dann endlich auch die mehrmals verschobene Reise nach Mexiko statt und 1915 waren wir in Irland.

Und irgendwann werde ich dann auch noch - trotz des damit verbundenen Risikos - eine Kaukasusreise unternehmen, weil dort möglicherweise mein persönlicher Baum der Erkenntnis auf mich wartet.

Und natürlich werde ich ohne zu zögern von den Früchten essen, weil ich nun mal unheilbar an Wissbegierde erkrankt bin.

 

 

 

  

Was ich gerne lese:

Meine Lieblingsbücher sind 'Friedhof der Kuscheltiere' von Stephen King, 'Der Golem' von Gustav Meyrink,'Träume von Babylon' von Richard Brautigan,  'Wir hatten mal ein Kind' von Hans Fallada und Andersens Märchen. (Wenn es auf dieser Seite einen Abschnitt 'Was mich zu Tränen rührt' gäbe, so wäre Andersens 'Das Mädchen mit den Schwefelhölzern' der erste Platz nicht zu nehmen. Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon versucht habe, diese Geschichte laut zu lesen, ohne dabei in Tränen auszubrechen, aber es ist mir bis heute noch kein einziges Mal gelungen.)

Außerdem lese ich gerne absurde Kurzgeschichten, Märchen und Mythen - je älter, je lieber - sowie Bücher von Franz Kafka,  Astrid Lindgren, Kurt Tucholsky, John Steinbeck, Joanne Rowling, Arthur Conan Doyle und Terry Pratchett.

Weitere Lieblingsbücher, die ich nicht unerwähnt lassen möchte, sind 'Sinuhe der Ägypter' von Mika Walthari, 'Der Name der Rose' von Umberto Eco, 'Peter Pan' von James Mathew Barrie, Storms Novellen, 'Ansichten eines Clowns' von Heinrich Böll, ‚Naokos Lächeln’ von Haruki Murakami, Paolo Giordanos geniales Erstlingswerk ‚Die Einsamkeit der Primzahlen’ und 'Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand' von Jonas Jonasson.

Über allem thront allerdings Georg Büchners unvergleichlicher Geniestreich 'Woyzeck'. Aber das ist ja bekanntlich ein Drama.

Meine Lieblingsschriftsteller sind Stephen King, Georg Büchner, Richard Brautigan und Hans Christian Andersen.

 Meine Ziele:

Schon in meiner Jugend war es mein großes Ziel, eines Tages vom Schreiben leben zu können, und daran hat sich bis heute nichts geändert, und da ich seit 2009 nicht weniger als acht Bücher veröffentlicht habe, sind meine Chancen, dieses Ziel in den nächsten zwei, drei Jahren doch noch zu erreichen, signifikant gestiegen.

Als Sportler war es mein Ziel, einmal an einem 100-Kilometer-Lauf teilzunehmen. Dieses Ziel habe ich am 14. Juni 2008 erreicht, indem ich die 100 Kilometer von Biel in einer Zeit von 14 Stunden 17,55 hinter mich gebracht habe.
Ja, und dann möchte ich Reisen unternehmen, nach Anatolien, Armenien, Aserbeidschan, Inguschetien, nach Indien und zu den Galapagos-Inseln (ein Kindheitstraum von mir, den ich mir irgendwann doch noch erfüllen möchte.)

Ein attraktives Ziel wäre auch eine Fußwanderung quer durch Anatolien, genauer gesagt von Chatal Höyük, der ältesten Stadt der Welt, nach Hattusa, der Hauptstadt des Hethiterreichs.

Irgendwann möchte ich auch ein Buch über antike Stierkulte schreiben.

Ja, und dann träume ich noch davon, den Code zu entschlüsseln, der alle alten polytheistischen Religionen - also nicht bloß alle indoeuropäischen - miteinander verbindet und vielleicht sogar bis zur Quelle vorzustoßen, aus der ihre gemeinsamen Mythen entsprungen sind. Allerdings würde dieses Projekt mindestens zwanzig Jahre in Anspruch nehmen, in denen ich mich ausschließlich dieser Aufgabe widmen müsste, sodass die Chancen auf eine Verwirklichung dieses Zieles nicht all zu groß sind.

Mein Glaubensbekenntnis:

Ich liebe das menschliche Leben.

Meine Lebensphilosophie:

Ich glaube, wie die Inder, daran, dass jede unserer Taten Kreise zieht, so wie ein in einen Teich geworfener Stein.

Mit jeder guten Tat wird die Welt ein klein wenig besser, und mit jeder schlechten ein klein wenig schlechter.Natürlich ist es möglich, dass sogar jemandem, der viel Gutes tut, Böses widerfährt, aber mit jeder neuen guten Tat erhöht er zumindest die Chance, dass das Gute, das von ihm ausgeht, in irgendeiner Form zu ihm zurückkehrt.

Auf der anderen Seite ist es natürlich möglich, dass jemand, der viel Böses tut, in Reichtum und Glück lebt, aber mit jeder neuen bösen Tat vergrößert sich die Wahrscheinlichkeit, dass das Böse, das von ihm ausgeht, auf ihn zurückfällt: Die Steine, die jemand auf andere wirft, werfen andere auf ihn zurück. Wenn er Glück hat, verfehlen diese zurückgeworfenen Steine ihr Ziel und treffen nicht ihn, sondern andere, Unschuldige. Wenn nun aber auch diese anderen, Unschuldigen damit anfangen, mit Steinen zu werfen, so wie auch jene, die zu Unrecht von deren Steinen getroffen wurden, dann ist die Zahl der geworfenen Steine irgendwann so groß, dass auch der Urheber dieser Steinschlacht nicht unverletzt bleiben wird, zumal er nicht einmal mehr wissen kann, aus welcher Richtung der Steinwurf kommen wird, der ihn letztlich trifft...

Der Sinn meines Lebens:

Ich möchte mehr Gutes tun als Böses, mehr nützen als schaden, mehr helfen als verhindern, mehr aufbauen als zerstören und vor allem mehr lieben als hassen.So einfach ist das. Und so schwer.

 

 

  

MEIN NEUES BUCH

DER STADTSCHREIBER

Satirischer Roman

Hans Pribil ist ein erfolgloser Schriftsteller aus Wien. Deshalb zögert er nicht lange, als er eines Tages die Einladung erhält, das Amt des Stadtschreibers in Eden zu übernehmen. Dieses irgendwo in Niederösterreich gelegene, geheimnisumwitterte Eden ist eine seit Jahrzehnten von der Außenwelt völlig abgeschnittene Enklave, deren Einwohner das Ziel verfolgen, die uralte Utopie des idealen Staats zu verwirklichen. Pribil, den die Aussicht, ein Jahr lang weder für Kost noch Logis aufkommen zu müssen, ebenso beflügelt wie die Hoffnung, mit einem Enthüllungsbericht über den mysteriösen Kleinstaat seinen literarischen Durchbruch zu schaffen, ahnt allerdings nicht, dass die Edener Staatsführung gar nicht daran denkt, ihn wieder ausreisen zu lassen.

 

„Der Stadtschreiber“ ist ein satirischer Roman über die Manipulationen fanatischer Menschheitsbeglücker, die naive Dummheit der ihnen blindlings ergebenen Untertanen und über die von Diktatoren mit Recht gefürchtete Macht des Gelächters.