(Letzte Aktualisierung am 2. Oktober 2017)

 

DIE MELANCHOLIE DES VERSINKENS

Ein Film von Dietmar Füssel und Mony Hemetsberger

TELEFONSEX

Telefonsex wird bekanntlich von manchen Männern als etwas sehr Anregendes empfunden, andernfalls gäbe es ihn ja gar nicht.

Was aber, wenn die Angerufene eine Ungarin ist, die die deutsche Sprache nur höchst mangelhaft beherrscht?

Dann freilich hat der Anrufer ein Problem...

 

DER WAHRE SINN DES LEBENS

 

Nichts Geringeres als den Sinn des Lebens haben meine Mony und ich zum Thema unseres neuen Kurzfilms gemacht. Auch diesmal - so viel sei bereits verraten - spielt ein Hund darin eine wichtige Rolle, denn schon in Goethes ‚Faust‘ heißt es:

 

‚Dem Hunde, wenn er gut erzogen,

 

wird selbst ein weiser Mann gewogen‘.

 

Viel Spaß beim Anschauen!

Burka-Boom in Purkersdorf

 

Offener Brief an Integrationsminister Sebastian Kurz

Sehr geehrter Herr Integrationsminister! 

 

Das von Ihnen angestrebte Burkaverbot ist zweifellos ein ganz entscheidender Beitrag zur Gleichstellung der Frau in unserer Gesellschaft.

 

Allerdings befürchte ich, dass es Ihnen schwer fallen wird, Ihre diesbezüglichen Reformvorschläge in die Tat umzusetzen, solange es in unserem schönen Land eine Stadt gibt, die durch ihren Namen Frauen mit Migrationshintergrund zum Tragen der Burka ermutigt, wenn nicht sogar auffordert.

 

Ich meine damit die Stadtgemeinde Purkersdorf.

 

Nun werden Sie vermutlich einwenden, dass man ‚Purkersdorf‘ vollkommen anders schreibt als ‚Burkasdorf‘.

 

Das ist im Prinzip natürlich richtig, aber ich gebe zu bedenken, dass man in fast allen österreichischen Dialekten ‚P‘ als ‚B‘ und ‚ER‘ am Ende eines Wortes als ‚A‘ ausspricht, wodurch aus dem geschriebenen ‚Purkersdorf‘ tatsächlich ein gesprochenes ‚Burkasdorf‘ wird.

 

Hinzu kommt, dass die meisten Burka-Trägerinnen nur die arabische Schrift beherrschen. Dies bedeutet in der Praxis, dass sie keine Möglichkeit haben, ihre auf einem phonetischen Irrtum beruhende Annahme, in Purkersdorf besonders willkommen zu sein, durch das Erkennen der orthografischen Unterschiede zu korrigieren.

 

Ob es in Purkersdorf schon jetzt mehr Burka-Trägerinnen gibt als in anderen Städten vergleichbarer Größe, entzieht sich leider meiner Kenntnis, aber spätestens nach Inkrafttreten des Burka-Verbots wird dies zweifellos der Fall sein.

 

Möglicherweise  ist die Ortsbezeichnung ‚Purkersdorf‘ ja nichts weiter als ein unglücklicher Zufall, dem keinerlei böse Absicht zugrunde liegt, aber ich persönlich vermute viel eher, dass es sich dabei um eine überaus raffinierte Produktplatzierung des internationalen Kartells der Burka-Produzenten handelt, dessen manipulative Macht über seine Kundinnen gar nicht überschätzt werden kann.

 

Daher empfehle ich Ihnen dringend, Ihren Einfluss als Integrationsminister geltend zu machen, um eine unverzügliche Umbenennung der Stadtgemeinde Purkersdorf in ‚Goldhaubendorf‘ oder ‚Dirndldorf‘  zu erwirken. 

 

Hochachtungsvoll

 

Dietmar Füssel

 

 

Ressourcen

 

Eine Parabel über den achtlosen Umgang der Industrienationen mit natürlichen Ressourcen.

 

DER NEUE KASTEN

 

(Avantgardistische Hörspiel von und mit Dietmar Füssel) 

Ich bin mit Sicherheit kein Avantgardist und möchte es auch gar nicht sein, weil es mir viel wichtiger ist, gute Geschichten zu schreiben als irgendwelche Experimente mit unserer armen Sprache anzustellen, die sich dagegen nicht einmal wehren kann.

Andererseits wollte ich mich aber unbedingt an einem Kurzhörspielwettbewerb beteiligen, bei dem experimentelle Texte bevorzugt wurden. weil dieser Wettbewerb für mich eine willkommene Gelegenheit war, mein neues Spielzeug - ein Tonbearbeitungsprogramm - auszuprobieren.

Also habe ich ein Hörspiel mit dem Titel ‚Der neue Kasten‘ geschrieben und  auch gleich selbst produziert.

Und damit auch das Auge nicht zu kurz kommt, hat meine Mony dieses ‚Hörspiel‘ mit dazu passenden Fotos versehen, sodass daraus zugleich auch eine Fotostory wurde.

Das Ergebnis ist natürlich, wie bei uns nicht anders zu erwarten, in erster Linie eine Eulenspiegelei und erst in zweiter Linie avantgardistisch. Aber vergnüglich anzusehen ist die Sache allemal, und genau das war auch unsere Absicht!

 

 

 

 

 

MEIN ERSTER TOD

Schon seit Längerem spielte ich mit dem Gedanken, im Jahr 2015 meinen ersten Kurzfilm zu drehen, und als ich vor wenigen Tagen erfuhr, dass im Rahmen des Zürcher Filmfestivals ein Wettbewerb für Kurzfilme zum Thema ‚Mein erstes Mal‘ durchgeführt wurde, war dies für mich eine willkommene Gelegenheit, dieses Vorhaben auch in die Tat umzusetzen.

Also haben Mony und ich am vergangenen Wochenende im Schweiße unseres Angesichts und unter tatkräftiger Mithilfe ihres Hundes Billy einen zweieinhalb Minuten langen Film mit dem Titel ‚Mein erster Tod‘ gedreht.

Natürlich ist dem Film noch deutlich anzumerken, dass es sich dabei um ein Erstlingswerk handelt - es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber vergnüglich anzusehen ist er allemal, wovon Du Dich gerne auch selbst überzeugen kannst:

 


Rudolf, the red-nosed Rentner

Das ultimative Weihnachtslied für alle Freunde des Schwarzen Humors


MIT BURKA UND GOLDHAUBE

 

Bisher noch nicht gezeigte tauplizianische Bilddokumente, die unwiderlegbar beweisen, dass die Pflege einheimischer und fundamental-islamistischer Traditionen sich keineswegs ausschließen, sondern einander vielmehr in harmonischer symbiotischer Akkulturation bereichern und ergänzen.

WELTREKORD BEI DICHTERLESUNG

Im Anschluss an meine Lesung aus meinem Roman 'Der Sohn einer Hure' am 4. Juni 2013 im KIK (KunstimKeller) in Ried im Innkreis wurden vom begeisterten Publikum nicht weniger als 36 Büstenhalter zu mir auf die Bühne geschleudert - was zugleich ein phantastischer neuer BH-Wurf-Weltrekord bei Dichterlesungen war.

 

Und hier ist der Beweis:

 

 

Süßer Ministrant - Satire

 

 

Hoamatland - Heimatland - die oberösterreichische Landeshymne auf Hochdeutsch.

Text und Idee von Dietmar Füssel, gesungen von Jochen, einem Sänger aus Sachsen, der 2012 mit seiner Frau Sigrun nach Österreich immigrierte.

 

Clever 'KOMMEN' mit Kondomen

 

Ein Film über die richtige Anwendung von Kondomen

 

Bilder einer aktionistischen Ausstellungseröffnung im Rieder Volkskundehaus in drei Teilen:

 

Die Ausstellung der beiden Innviertler Künstler Erich Plettenbacher und Franz Wawrinek im Rieder Volkskundehaus fand 2008 statt und trug den Titel 'Achtung, Schleudergefahr'.

Die beiden hatten mich gebeten, mir für die Eröffnung etwas Originelles einfallen zu lassen, und genau das habe ich auch getan:

 

Im ersten Teil ('Selbstbefreiung') werde ich zunächst von Kopf bis Fuß mit Tüchern verhüllt, von denen ich mich anschließend durch einen Tanz befreie:

Im zweiten Teil 'Botschaft' begebe ich mich auf die Suche nach dem Schlüssel zum Verständnis jeglicher Kunst. Zunächst suche ich mithilfe eines mechanischen Geräts, eines 'Botschaftssuchers', dann mit einem Suchhund - natürlich Monys Hund Billy - und zuletzt begebe ich mich selbst auf die Suche und finde die Botschaft in einer kleinen Blechbüchse eingeschlossen - die sich aber leider nicht öffnen lässt...

Der dritte Teil 'Litanei und Erlösung' ist zunächst eine Parodie auf langatmige Eröffnungsreden, in der ich die Geschichte der Kunst bis zu den Dinosauriern zurückverfolge. Schließlich fange ich sogar noch damit an, Goethe zu zitieren, bis ich von Handyläuten und Hundegejaul unterbrochen werde, was beweist, dass unter Umständen sogar die größten Störfaktoren bei einer Rede - jaulende Hunde und läutende Handys - eine Erlösung sein können...

  

MEIN NEUES BUCH

WIEDERHOLTE GEBURTEN

Historische Roman

WIEDERHOLTE GEBURTEN

Historischer Roman

 

Das Alte Ägypten im dreizehnten vorchristlichen Jahrhundert:
Der erfolgreiche Frauenarzt Merirê ist wegen der vorschriftswidrigen Behandlung einer Hofdame am Königshof in Ungnade gefallen. Eines Tages aber befiehlt Ramses II. ihn überraschend zu sich und erteilt ihm den Auftrag, gemeinsam mit dem Amun-Priester Rahotep in die Hauptstadt des verfeindeten Hethiterreichs zu reisen, um der sechzigjährigen Schwester des Großkönigs noch einmal zu einer Schwangerschaft zu verhelfen - der Vorwand für eine heikle diplomatische Mission. Dort lernt Merirê die schöne und kluge Hofdame Lavinia kennen, eine enge Vertraute der Königin, die zur großen Liebe seines Lebens wird.
Doch seine Ehe mit einer Hethiterin steht in unvereinbarem Widerspruch zu den geheimen Plänen des Pharaos...
 

Packend, leidenschaftlich und mit großer Sachkenntnis erzählt Dietmar Füssel von Autokratie, politischer Ränke, verlogener Staatsräson, Korruption, Heuchelei und Gewalt, aber auch von wirklicher Freundschaft und wahrer Liebe im Alten Ägypten.“ (Ingrid Führer)