LETZTE AKTUALISIERUNG AM 28. Dezember 2020

  

TEST ODER HAUSARREST

 

„Am Wochenende vor dem 18. Jänner wird ein weiterer Massentest in Österreich stattfinden und es wird die Möglichkeit des Freitestens geben. Das bedeutet, all jene, die bereit sind, an diesem Wochenende oder an den Tagen davor an diesen Testungen teilzunehmen, die haben die Möglichkeit, ab diesem 18. Jänner Handel, Kultur, körpernahe Dienstleistungen, Gastronomie, Tourismus wieder zu besuchen. Für alle, die nicht bereit sind, sich testen zu lassen, gelten die Regelungen des Lockdowns bis zum 24. Jänner, also eine Woche länger.“

(Bundeskanzler Sebastian Kurz am 18.12.2020)

 

Die Teilnahme an den von unserem Bundeskanzler mit großem Aufwand propagierten freiwilligen Massentestungen ist bekanntlich weit hinter seinen Erwartungen geblieben.

Wenn etwas nicht so läuft, wie eine narzisstische Persönlichkeit sich das vorstellt, fühlt sie sich in ihrem Stolz verletzt und greift sehr rasch zu Drohungen und Zwangsmaßnahmen, um ihren Willen doch noch durchzusetzen.

Genau das ist hier der Fall:

Wer nicht tut, was ich, Sebastian Kurz, von ihm verlange, wird mit einer Woche Freiheitsentzug bestraft.

Wohlgemerkt: Es geht dabei keineswegs um den Schutz unserer Gesundheit, denn jeder einzelne, der sich am 16. Jänner testen lässt, könnte schon am 17. oder 18. an Corona erkranken, weil jede Testung nur eine Momentaufnahme ist. Folglich geht es hier ausschließlich darum, Unbotmäßige zu sanktionieren, um sie ‚zur Vernunft zu zwingen‘.

Eines der wesentlichen Grundrechte einer jeden Demokratie ist aber gerade das Recht auf ‚Unvernunft‘.

Ich erinnere daran, dass es noch in den Siebziger Jahren als unvernünftig galt, gegen Kernkraftwerke zu sein, oder gegen die Zerstörung der Hainburger Au.

Nicht immer sind es die ‚Unvernünftigen‘, die Unrecht behalten. Daher ist ihr Beitrag ein unverzichtbarer Bestandteil einer jeden demokratischen Willensbildung.

Nun will ich gerne zugeben, dass es keine große Sache ist, wenn die Freiheitsbeschränkungen für Testunwillige um eine weitere Woche verlängert werden; wenn aber die Regierung mit dieser Maßnahme Erfolg hat, dann sind weitere, noch gravierendere Angriffe auf unsere Grund- und Freiheitsrechte nur noch eine Frage der Zeit, und zwar aus dem einfachen Grund, weil jeder Mensch - und auch Politiker sind Menschen - nun einmal dazu neigt, erfolgreiche Strategien zu wiederholen:

Wenn das mit den Zwangstestungen so gut geklappt hat, warum dann nicht auch gleich eine Impfpflicht? Und wenn auch das mit der Impfpflicht geklappt hat, warum dann nicht auch gleich Zwangsarbeit für Arbeitslose? Oder Zwangssterilisation von Menschen mit genetischen Defekten? Und was spricht dann eigentlich noch dagegen, Alte und Kranke in ‚Finalkliniken‘ bei wunderschöner Musik und lieblichen Düften von ihrem lebensunwerten Leben zu erlösen?

Natürlich polemisiere ich, aber ich tue das ganz bewusst, um die Gefahr zu verdeutlichen, die von einer Regierung ausgeht, die bereits damit begonnen hat, Argumente durch Zwangsmaßnahmen zu ersetzen.

Und was die Beteiligung der Grünen an dieser Regierung angeht: Wie weit kann man sich eigentlich von seinen Idealen entfernen, ohne sich in Grund und Boden zu schämen?

Wo Menschen zur Vernunft gezwungen werden, beginnt bereits die Diktatur.

Daher appelliere ich hiermit an alle, also auch an jene, die Massentestungen grundsätzlich für sinnvoll halten, im Interesse der Erhaltung unserer demokratischen Grund- und Freiheitsrechte diese zweiten Massentestungen zu boykottieren, um ein klares, unmissverständliches Zeichen zu setzen, dass wir als Bürger eines demokratischen Staates durchaus bereit sind, uns von Argumenten überzeugen, nicht hingegen, uns von Drohungen einschüchtern zu lassen.

Drohungen und Erpressungen haben in einer Demokratie nichts verloren, zumal noch vor zwei Wochen wiederholt darauf hingewiesen worden ist, dass die Teilnahme an den Massentests ‚selbstverständlich freiwillig ist‘ - offenbar aber nur unter der Voraussetzung, dass die Beteiligung an diesen Testungen den Erwartungen der Regierung entspricht.

 

Daher ersuche ich im Interesse unserer demokratischen Grund- und Freiheitsrechte alle Leserinnen und Leser dieses Artikels, aus Protest gegen die angekündigte Sanktionierung Andersdenkender diesen zweiten Massentests fernzubleiben.

DER IMPFSTOFF

Unter dem Titel ‚Sicherheit als oberste Priorität‘ postete der ORF am 05.12.2020 ein Interview mit dem Virologen Otfried Kistner, dessen im Mai publizierte Prognosen über eine mögliche zweite Corona-Welle sich mittlerweile als bemerkenswert richtig erwiesen haben.

Das erklärte Ziel des Artikels war offensichtlich, Skeptiker des Coronavirus-Impfstoffs zu beschwichtigen. Was mich betrifft, so ist meine Besorgnis dadurch allerdings sogar eher noch größer geworden. Aber lesen Sie bitte selbst:

AUSSCHNITT AUS EINEM INTERVIEW MIT DEM IMPFSTOFFEXPERTEN Otfried Kistner (Quelle: https://orf.at/stories/3191937/ )
Impfstoffkandidaten bisher gut verträglich

Nach aktuellem Forschungsstand könne man mit „praktischer Wahrscheinlichkeit“ ausschließen, dass es bei den drei aussichtsreichsten Impfstoffkandidaten von Biontech/Pfizer, Moderna sowie AstraZeneca Langzeitrisiken gebe, so der Experte – wenngleich in der Wissenschaft nichts sicher sei. Die Impfstoffkandidaten seien zudem bei allen Personengruppen gut verträglich. Wie bei anderen Impfstoffen ist die Wirkung bei immunsupprimierten Personen allerdings schlechter und muss laufend evaluiert werden. Einzig bei Kindern sei man in puncto Studien zur Verträglichkeit noch nicht so weit: „Kinderstudien werden von Behörden mit noch mehr Argusaugen beobachtet.“
Bei der CoV-Impfstoffentwicklung gibt es im Wesentlichen drei Hauptentwicklungslinien: Lebendimpfstoffe mit Vektorviren, Totimpfstoffe mit Virusproteinen und mRNA-Impfstoffe. Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna basieren auf einer Boten-RNA (mRNA), jener von AstraZeneca ist ein Vektorimpfstoff. Er beruht auf einer eher herkömmlichen Herstellungsweise, die Technologie wird auch bereits gegen Ebola eingesetzt.

Bei mRNA-Impfstoffen handelt es sich um eine neue Art von Vakzinen, die auch bereits in der Tumorbehandlung zur Anwendung kommt. Die Boten-RNA in den Vakzinen liefert einen Teil der relevanten Erbinformation des Virus in die menschlichen Zellen. Sie produzieren mit diesen Informationen ein Protein des Erregers, gegen das der Körper dann Abwehrreaktionen entwickelt – „der Körper ist seine eigene Impfstofffabrik“, so Kistner.

 

 

EXZERPT

GRUNDLAGEN DES IMMUNSYSTEMS (Quelle: www.netdoktor.de)

Das Immunsystem unseres Körpers hat unter anderem die Aufgabe, Krankheitserreger wie etwa Viren oder Bakterien über verschiedene Mechanismen zu bekämpfen. Es besteht aus einer Vielzahl unterschiedlicher Zellen, die körperfremdes Material erkennen und angreifen.
Wurde ein Erreger einmal unschädlich gemacht, produziert das Immunsystem sogenannte Antikörper. Diese erkennen beim nächsten Angriff den Eindringling wieder und machen ihn schneller unschädlich. Man spricht hier auch von Schlüssel-Schloss-Prinzip, weil die Antikörper jeweils spezifisch den Keim erkennen und eliminieren. Normalerweise – denn es kann auch passieren, dass die Antikörper falsch gebildet wurden. Als Folge greifen sie körpereigene Strukturen an und zerstören diese. Diese Fehlleitung nennt man Autoimmunerkrankung, weil sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet.

  

FORTSETZUNG DES INTERVIEWS MIT OTFRIED KISTNER

Erste Entscheidung Ende Dezember erwartet

Im Fall von Biontech/Pfizer will die EMA bis spätestens 29. Dezember über eine positive oder negative Zulassungsempfehlung entscheiden. Zum Antrag des US-Konzerns Moderna auf Zulassung seines Impfstoffs werde eine Entscheidung bis zum 12. Jänner erwartet. Gibt die EMA einem Impfstoffkandidaten grünes Licht, kann die EU-Kommission die Verwendung der Impfstoffe für alle Mitgliedsländer genehmigen. Es handelt sich hierbei zumeist aber um eine reine Formalie. Das Verfahren könnte nach einer EMA-Empfehlung binnen Tagen abgeschlossen sein.

„Nationale Zulassung ist nicht erforderlich“

Eine nationale Zulassung – zusätzlich zu jener durch die EU – ist im Fall der CoV-Impfstoffe nicht mehr erforderlich. Vielmehr sei in Österreich aber „eine behördliche Chargenfreigabe durch ein behördlich ernanntes Arzneimittelkontrolllabor (OMCL – Offical Medicines Control Laboratory der AGES) notwendig“, heißt es seitens des Bundesamts für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) auf ORF.at-Anfrage.

„Die Impfstoffhersteller können selbst entscheiden, bei welchem Arzneimittelkontrolllabor sie für eine Chargenfreigabe einreichen. Jedes Arzneimittelkontrolllabor in der EU bzw. im EWR und in der Schweiz kann, wenn es die gesetzlichen Anforderungen erfüllt, eine Chargenfreigabe für Impfstoffe durchführen. Die Freigabezertifikate müssen dann in der ganzen EU bzw. im ganzen EWR und in der Schweiz anerkannt werden“, heißt es zudem.

 

Das bedeutet konkret, dass die Pharma-Konzerne, die an dem Impfstoff Milliarden verdienen könnten, sich ihren Kontrolleur selbst aussuchen dürfen.

Genauso gut könnte man einer Firma erlauben, sich ihren Betriebsprüfer selbst auszusuchen!

Selbstverständlich kann auch der größte Pharma-Konzern nicht alle Kontrolllabore kaufen. Aber eines könnte er durchaus kaufen, und das genügt vollkommen: Denn was sind schon ein paar Millionen Bestechungsgeld, verglichen mit den Milliarden, die man im Falle einer Zulassung verdienen kann?

Um hier nicht missverstanden zu werden:

Ich zweifle keineswegs an der Wirksamkeit von mRNA-Impfstoffen. Allerdings halte ich es für höchst riskant, körpereigene Zellen zur Produktion körperfeindlicher, viraler Proteine umzuprogrammieren, um die - gleichfalls körpereigene - Immunabwehr dazu zu veranlassen, diese Proteine zu vernichten und Antikörper gegen sie auszubilden.

Diese Strategie erinnert mich fatal an die Idee, Füchse nach Australien einzuführen, um der - gleichfalls von Menschen verursachten - Kaninchenplage Herr zu werden. Die Folge davon war, dass die Füchse nicht etwa Jagd auf die schnellen Kaninchen machten, sondern auf die erheblich leichter zu erbeutenden Beuteltiere.

Etwas Ähnliches könnte auch hier passieren, denn es kann zumindest nicht ausgeschlossen werden, dass der Einsatz von mRNA-Impfstoffen die Entstehung neuer, möglicherweise sogar lebensbedrohlicher Auto-Immunerkrankungen zur Folge hat.

Ich hoffe natürlich, dass meine Befürchtung sich nicht bewahrheitet. Aber das werden wir erst in fünf bis zehn Jahren wissen.

Und bis dahin werde ich, der ich ohnehin schon an diversen Allergien leide, mich ganz bestimmt nicht impfen lassen.  

 

(Ried im Innkreis, am 5.12.2020)

 

MAN SPRICHT DEUTSCH!

Bekanntlich beabsichtigt unsere Regierung, die Verwendung von Fremdsprachen am Schulhof zu verbieten.

Sprachverbote wie dieses haben eine lange Tradition, vor allem natürlich bei totalitären Regimen. (Als Österreicher denkt man dabei unwillkürlich an das von den italienischen Faschisten unter Mussolini verhängte Deutschverbot an Südtiroler Schulen.) 

Absolute Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Durchsetzung dieser Maßnahme ist freilich, dass die davon Betroffenen diese neue Vorschrift auch wirklich verstehen. 

Daher habe ich mir in einem Akt vorauseilenden Gehorsams erlaubt, ein Schild zu entwerfen, das von 99,99 Prozent aller Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund problemlos verstanden werden kann. Und wenn ich Glück habe, wird mir dafür vielleicht sogar der eine oder andere entartete Text verziehen.

 

EINFACH UNGEHEUERLICH

HC Strache Wahlplakat Nationalratswahlen 2017 heinz christian strache  FPÖ
Einfach ungeheuerlich

 

DIE EULEN SIND NICHT DAS, WAS SIE SCHEINEN

Sebastian Kurz, Christian Kern, Twin Peaks, Nationalratswahl 2017
Die Eulen sind nicht das, was sie scheinen

 

APRIL, APRIL!

Recep Erdogan

 

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in der kurdischen Stadt Diyarbakir bezeichnete Recep Erdogan sich selbst als ‚Wächter des Friedens‘.

 

Rein zufällig war an diesem Tag gerade der 1. April.

 

 

DIE AMERIKANISCHE NATIONAHYMNE, GESUNGEN VON EINEM HUND

ANLÄSSLICH DER ANGELOBUNG VON DONALD TRUMP

ZUM PRÄSIDENTEN DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA

 

Gerade noch rechtzeitig vor Donald Trumps offizieller Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten durch die Mehrheit der Wahlmänner- und Frauen konnte ich Monys Hund Billy dazu bewegen, ihm zu Ehren die amerikanische Nationalhymne zu singen. Leider trifft Billy manchmal nicht ganz den richtigen Ton. Aber ich finde, dass Billys Gesang gerade deshalb besonders gut zu Donald Trump passt.

 

 

UHRWERK ROT-WEISS-ROT

 

Norbert Hofer, Uhrwerk Orange, Bundespräsident, 2016, Wahlplakat
Uhrwerk Österreich

 

TRUMP-L

 

Manchmal genügt es nicht, ein Wort zu lesen. Manchmal muss man es laut aussprechen, um seine Bedeutung zu erkennen.

 

Donald Trump, Atomkrieg, president of the USA, USA, amerikanischer Präsident, 2016
Trump-L

RECYCLING

Bundespräsidentschaftswahl, wahlwiederholung, Bundespräsident, 2016
Recycling

 

Wie bereits allgemein bekannt sein dürfte, wurde die Wiederholung der Bundespräsidentschaftsstichwahl aus klebetechnischen Gründen vom 2. Oktober 2016 auf den 4. Dezember verschoben, was Österreich den Ruf einer Bananenrepublik eingebracht hat, weil sich auch Bananen nach dem Öffnen nicht wieder verschließen lassen. 

Immerhin lässt unser Innenministerium seither nichts unversucht, um wenigstens den damit verbundenen finanziellen Schaden für uns Steuerzahler möglichst gering zu halten. 

Eine ausgesprochen nahe liegende Möglichkeit wäre beispielsweise ein flächendeckendes Recycling der bereits gedruckten und nun nicht mehr verwendbaren Stimmzettel.

 

WAHLPLAKATE

Ich muss gestehen, dass Wahlplakate auf mich als Satiriker einen unwiderstehlichen Reiz ausüben. Daher habe ich den Bundespräsidentschaftswahlkampf 2016 zum Anlass für drei neue Collagen genommen. Hier ist die erste davon:

Christopher Lee als Präsidentschaftskandidat der SPÖ Rudolf Hundstorfer Dietmar Füssel Rudi Plakat Sozialminister
Rudolf Hundstorfer Wahlplakat

Und hier ist die zweite Collage:

Normalerweise lehne ich es strikt ab, meine satirischen Arbeiten zu kommentieren, weil sie für sich selbst sprechen sollen, aber in diesem Fall ist die Gefahr, missverstanden zu werden, so groß, dass ich wohl oder übel eine Ausnahme machen muss:

Auch wenn meine politische Ansichten sich grundlegend von denen Norbert Hofers unterscheiden, wäre es doch höchst ungerecht, ihn mit Assad zu vergleichen, mit dem er, abgesehen von einer gewissen rein äußerlichen Ähnlichkeit, nichts gemein hat.

Was ich mit dieser Collage demonstrieren wollte, ist die Beliebigkeit der auf Wahlplakaten abgebildeten Personen. Denn im Grunde genommen nimmt der manchmal vorbeigehende, meistens aber vorbeifahrende reizüberflutete flüchtige Betrachter aufgrund der extremen Häufigkeit von Wahlplakaten in Vorwahlzeiten kaum noch bewusst wahr, wer da eigentlich von da oben auf ihn herabblickt.

 

Baschar al Assad, Präsident von Syrien, als Norbert Hofer, FPÖ dietmar fuessel plakat
Norbert Hofer Wahlplakat

Und weil aller guten Dinge bekanntlich drei sind, habe ich in meiner dritten Collage auch noch die Wahlchancen von Andreas Khol thematisiert, indem ich sie mit jenen eines ähnlichen Kandidaten verglichen habe:

Andreas Khol Kohlkopf Dietmar Fuessel
Andreas Khol Wahlplakat

 

LAND DER ZÄUNE

 

Innenministerin Mikl-Leitner beabsichtigt, die tägliche Höchstzahl von achtzig Asylanträgen noch weiter abzusenken. Die anfängliche Willkommenskultur im Umgang mit Flüchtlingen ist längst einer Unkultur des Hasses, des Neides und der Angst gewichen.
Das erklärte Ziel der Bundesregierung ist es nunmehr, Österreich als Asylland möglichst unattraktiv erscheinen zu lassen.
Vielleicht sollte man die Textzeile unserer Bundeshymne 'Land der Hämmer, zukunftsreich' konsequenterweise durch 'Land der Zäune, gnadenlos' ersetzen. Unserer Innenministerin würde das zweifellos gefallen.

Barack Obama begann seine Präsidentschaft als Hoffnungsträger einer ganzen Welt und beendet sie als willfährige Marionette jener skrupellosen Blut-für-Öl-Macht-Eliten, die zu bekämpfen noch bei seinem Amtsantritt sein erklärtes Ziel gewesen ist.

Aus ‚Yes we can‘ ist wiederum ‚Yes we can kill‘ geworden.

Barack Obamas Präsidentschaft ist eine menschliche Tragödie: Sowohl für ihn selbst als auch für die wehrlosen Opfer seiner Politik.


 

TAUSEND SCHREIE GEGEN TTIP

 

TAUSEND SCHREIE GEGEN TTIP

 

  • Gegen genmanipulierte Lebensmittel!

  • Gegen Chlorhühner und Klonfleisch!

  • Gegen Demokratieabbau und Sozialdumping!

  • Gegen Privatisierung von Wasserversorgung und Gesundheitssystem!

 

WAS IST TTIP?

TTIP ist ein Freihandelsabkommen, das derzeit unter strengster Geheimhaltung zwischen Vertretern der EU-Kommission und dem US-Handelsministerium ausgehandelt wird.

Ziel dieses Abkommens ist es, lästige Handelshemmnisse wie Verbraucherschutz, Datenschutz und Arbeitnehmerrechte zu beseitigen und die Rechte von Investoren zu stärken.

Das bedeutet, dass US-Produkte wie zum Beispiel Chlorhühner oder genmanipulierte Nahrungsmittel dann nicht mehr europäischen Verbraucherschutz- und Tierschutzstandards entsprechen müssen, um auch bei uns verkauft werden zu können.

Und sollte ein Staat auf die Idee kommen, seine Bürger durch gesetzliche Regelungen vor bestimmten Produkten zu schützen, so hat der Hersteller dieser Produkte das Recht, ihn auf Schadenersatz zu verklagen. Und zwar nicht etwa vor einem ordentlichen Gericht, sondern vor einem Schiedsgericht aus Wirtschaftsanwälten, die naturgemäß dazu neigen, die Interessen der Wirtschaft zu vertreten: Denn wer beißt schon die Hand, die ihn füttert?

Aufgrund eines vergleichbaren Investitionsschutzabkommens wurde schon jetzt die Bundesrepublik Deutschland vom Energiekonzern Vattenfall wegen ihres geplanten Atomausstiegs auf 4,7 Milliarden Euro Schadenersatz verklagt. Und das ist erst der Anfang!

Wenn TTIP also tatsächlich wie geplant beschlossen wird, werden es sich speziell kleine Staaten wie Österreich gar nicht mehr leisten können, politische Entscheidungen zu treffen, die den Interessen großer Konzerne widersprechen. Aber auch in den großen europäischen Staaten wird die ohnehin schon stark beschädigte Demokratie durch Abkommen wie TTIP mehr und mehr ausgehöhlt und durch eine Diktatur des Geldes ersetzt.

Und dazu darf es nicht kommen, das dürfen wir auf gar keinen Fall zulassen!

Glücklicherweise wächst überall in Europa der Widerstand gegen dieses Abkommen, aber obwohl mittlerweile bereits mehr als 1,6 Millionen Unterschriften gegen TTIP gesammelt wurden, weigert sich die EU-Kommission mit überaus fadenscheinigen Argumenten, diese beeindruckende demokratische Willensbekundung als Europäische Bürgerinitiative anzuerkennen.

Daher ist es nun an der Zeit, nicht länger nur gegen TTIP anzuschreiben, sondern unsere Stimme zu erheben und dagegen anzuschreien, so laut, dass man unsere Schreie bis nach Brüssel hört!

Ob es sich dabei um Wutschreie, Angstschreie oder Protestschreie handelt, ist nebensächlich - Hauptsache, laut!

Es spielt auch keine Rolle, ob Dein Schrei mit Handy, Webcam oder Handycam aufgenommen wurde und wie gut die Bild- und Tonqualität ist - Hauptsache, laut!

Und zur Not tut es sogar eine Audiodatei mit einem Foto - Hauptsache, laut!

Damit Du eine Vorstellung davon bekommst, wie die Sache konkret aussehen wird, habe ich schon einmal ersten einundzwanzig Schreie auf Youtube gepostet. (Siehe Video oben!)

Weitere Postings erfolgen dann nach fünfzig Schreien, nach hundert, nach zweihundert, nach dreihundert und so weiter.

Und sollte es tatsächlich gelingen,  tausend Schreie gegen TTIP zu sammeln, so werden all diese Schreie zu einer einzigen Videodatei zusammengefasst und an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker übermittelt - als unüberhörbares Zeichen des Protests gegen dieses demokratiefeindliche, menschenverachtende, inakzeptable Abkommen!

Schick also bitte Deinen Schrei an meine Emailadresse kontakt@dietmarfuessel.com , am besten heute noch, denn die Zeit drängt! Und leite meinen Aufruf auch an Deine Freunde weiter oder teile ihn auf Facebook, damit möglichst viele Menschen sich an dieser Aktion beteiligen können!

Dieses Abkommen muss verhindert werden. Nicht nur in unserem eigenen Interesse, sondern auch im Interesse all jener, die nach uns kommen. Und da Jean-Claude Juncker offenbar unter Schwerhörigkeit leidet, wenn es um Bürgerrechte geht, müssen wir eben richtig, richtig, richtig laut werden, um uns Gehör zu verschaffen!

Wir sind viele, und wir sind stark. Wir können dieses Abkommen noch verhindern. Jene, die nach uns kommen, können das nicht mehr.

Also lass uns dagegen anschreien, hier und jetzt:

SCHREIEN WIR GEMEINSAM GEGEN TTIP!!!


„Frauen sind Menschen wie wir.“

(Frank Stronach)


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"Frauen sind Menschen wie wir." (Frank Stronach)

FRAUEN SIND MENSCHEN WIE WIR!

Im Rahmen der heurigen Sommergespräche überraschte ‚Sozialfrank‘ Stronach Freund und Feind mit der geradezu revolutionär neuen Erkenntnis, dass Frauen Menschen wie wir seien.

Und weil das Team Stronach gerade in einem kleinen Zwischentief steckt, bevor es wieder so richtig durchstartet, habe ich vollkommen uneigennützig und unentgeltlich ein Werbeplakat entworfen, auf dem das engagierte Eintreten seines Gründers für die Gleichartigkeit der Frau gebührend gewürdigt wird.


MEHR IM BÖRSEL FÜR DEN SPÖ PARLAMENTSCLUB


Mit den Fotos ihrer Parlamentsclubmitglieder und dem Slogan 'Mehr im Börsel durch die Steuerreform/SPÖ Parlamentsclub' feiert die SPÖ sich selbst für die bevorstehende Steuerreform.

Tatsächlich haben zumindest die Mitglieder des SPÖ-Parlamentsclubs auch guten Grund zum Feiern, denn Fakt ist, dass Großverdiener wie sie von dieser Steuerreform mehr als viermal mehr profitieren als beispielsweise eine teilzeitbeschäftigte Arbeiterin.


Laut Steuerrechner der SPÖ https://klub.spoe.at/steuerreform  erspart man sich nämlich durch die Steuerreform umso höhere Beträge, je mehr man ohnehin schon verdient. Dazu einige Beispiele:
•Monatliches Bruttogehalt  Steuerersparnis im JAHR
€ 1300.--                                € 431.—

€ 1500.--                                € 485.—
€ 1700.--                                € 690.—
€2000.--                                 € 882.—
€ 3000.--                                € 1441.--
€ 8000.--                                € 2180.—
Eine teilzeitbeschäftigte Arbeiterin (80%) mit einem Bruttogehalt von 1300 Euro erspart sich also im Monat 36 Euro.
Dem österreichischen Durchschnittsverdiener bleiben mit seinen 1700 Euro 57 Euro mehr in seinem Börsel.
Bei einem durchschnittlichen Industriearbeiter ( 2000 Euro) sind das 73 Euro monatlich.
Bei einem „armen Pensionisten“ mit ASVG Höchstpension von 3000.- Euro - wovon unser sozialistischer EU- Abgeordneter Freund bekanntlich nicht einmal leben könnte – beläuft sich die Ersparnis immerhin schon auf 120 Euro im Monat. Und bei einem Großverdiener - wie zum Beispiel einem Mitglied des SPÖ-Parlamentsclubs - beträgt die jährliche Ersparnis sage und schreibe satte 2180. —Euro, also mehr als ein durchschnittliches Monatsgehalt eines Schwerarbeiters, der dafür seine Gesundheit einbüßt.
Vielen herzlichen Dank für diese wunderbar sozial ausgewogene Steuerreform, liebe Bundesregierung! Wir, die mit einem Almosen abgespeisten Klein – und Mittelverdiener dieses Landes, werden uns dafür bei den wahren Profiteuren dieser Reform bei den kommenden Wahlen erkenntlich zeigen!!!


Mony Hemetsberger
Dietmar Füssel

 


SOZIAL-FRANK: ALLES FÜR EINEN!

Sozial Frank - Frank Stronach  Alles für einen

Rechtzeitig vor den Nationalratswahlen am 29. September 2013 habe ich wieder einmal eine kleine satirische Collage angefertigt.
Und weil Abwechslung sein muss, ist diesmal Franz Strohsack alias Frank
Stronach an der Reihe - seines Zeichens der sozialste Milliardär Austrokanadas.


          HATSCH MA HAM NACH PAKISTAN!

Hatsch ma ham nach Pakistan  HC Strache

 

 

 

 

 

      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"HATSCH MA HAM NACH PAKISTAN!"

Diese Empfehlung gab HC Strache Asylsuchenden anlässlich seiner Rede am 15. Februar 2013 in Ried im Innkreis.

Unmenschlichkeit hat einen Namen. Unmenschlichkeit hat eine Partei.

 

 

 

ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN

(Ein offener Brief an die Grünen, geschrieben am 24.11.2011)

 

Liebe Lätitia Gratzer, lieber Rudi Anschober, lieber Landesvorstand,

liebe Eva Glawischnig, lieber Bundesvorstand!

 

Am Samstag, den 19. November 2011 haben die Grünen OÖ auf ihrer Landesversammlung mit großer Mehrheit eine umfassende Reform ihrer Parteistrukturen beschlossen, um dadurch die Weichen für ein weiteres Wachstum zur stabilen Mittelpartei zu stellen. 

Nun habe ich grundsätzlich überhaupt nichts gegen diese Reform. Hätte ich an der Landesversammlung teilgenommen, so hätte auch ich dafür gestimmt, weil ich durchaus darauf vertraue, dass weder der Landesvorstand noch das Leitungsteam den damit für sie verbundenen Machtzuwachs missbrauchen werden.

Allerdings befürchte ich, dass es sich bei der optimistischen Prognose, mithilfe dieser Strukturreform bei den nächsten Landtagswahlen 15 % erreichen zu können, um reines Wunschdenken handelt, weil unser eigentliches Problem nichts mit unserer Struktur zu tun hat, sondern vielmehr darin besteht, dass wir im Lauf der Jahre immer angepasster, zahnloser und langweiliger geworden sind, sodass wir uns heute sowohl äußerlich als auch inhaltlich kaum noch von unseren politischen Konkurrenten unterscheiden.

Natürlich ist es gut und richtig, dass wir heute kein Verein idealistisch gesinnter, chaotischer Juteträger und Müslifresser mehr sind, die in jedem abgestorbenen Baum gleich ein Indiz für den unmittelbar bevorstehenden Weltuntergang sehen.

Es ist gut und richtig, dass wir uns verändert haben, weil sich ja auch die Welt um uns her verändert.

Hingegen ist es weder gut noch richtig, dass wir uns mittlerweile von fast allen unserer ursprünglichen Grundsätze verabschiedet haben, und zwar nicht etwa deshalb, weil sie heutzutage bedeutungslos geworden sind, sondern weil sie dem erklärten Ziel unserer basismissachtenden Parteispitze im Wege stehen, eines fernen Tages vielleicht doch auch auf Bundesebene ein klein wenig mitregieren zu dürfen.

Für eine vage Hoffnung, die sich möglicherweise nie erfüllen wird, haben wir unsere Seele verkauft. Verglichen mit uns war Hans im Glück ein genialer Geschäftsmann.

Wir haben bewiesen, dass wir ein verlässlicher Partner sind. Wir haben bewiesen, dass man uns nicht mehr fürchten muss. Wir haben bewiesen, dass wir in der Beliebigkeit angekommen sind.

Ich finde aber, dass wir Teil der Lösung sein sollten, statt uns schleimend und selbstverleugnend darum zu bemühen, Teil des Problems werden zu dürfen.

WARUM SOLL MAN HEUTE EIGENTLICH NOCH GRÜN WÄHLEN?

Diese Frage wurde in der Mitternachts-ZIB vom 23.11.2011 sowohl an Frieda Meissner-Blau als auch an die Jungpolitikerin Maxie Klein gerichtet, aber keine von beiden wusste darauf eine wirklich überzeugende Antwort.

Auf Oberösterreich bezogen, wo die Grünen bekanntlich schon seit einigen Jahren mitregieren, würde Rudi Anschober vermutlich antworten:

„Weil es ohne uns keine Energiewende gibt.“

Damit hat er zweifellos recht. Und selbstverständlich ist die Energiewende sehr gut, sehr wichtig, ja, sogar sehr notwendig.

Der einzige Haken daran ist eigentlich nur der, dass die Energiewende den meisten Menschen unseres Landes am Arsch vorbeigeht, weil sie zur Zeit ganz andere und für sie selbst erheblich belastendere Sorgen haben.

Tatsache ist nämlich, dass seit dem Beitritt Österreichs zur EU eine beispiellose Umverteilung von unten nach oben stattgefunden hat, sodass ein ständig größer werdender Teil der arbeitenden Bevölkerung unseres Landes heute bereits armutsgefährdet oder tatsächlich arm ist.

Die einzig wirksame Armutsbekämpfung aber ist die Reichtumsbekämpfung.

Und genau hier liegt unsere große Chance, wenn wir wirklich wachsen wollen, um eines Tages nicht bloß mitregieren, sondern sogar selbst regieren zu können:

Indem wir uns als Partei der Arbeitenden und der Besitzlosen positionieren, und zwar nicht nur halbherzig durch die Befürwortung minimaler Vermögens - und Finanztransaktionssteuern, sondern mit revolutionärer Radikalität.

Selbstverständlich hat jeder, der Besonderes leistet, verdient, zum Lohn dafür ein Leben in Wohlstand und Sicherheit führen zu können.

Wirklich große Vermögen tragen allerdings nichts mehr zur Erhöhung des persönlichen Wohlergehens des Besitzenden bei, sondern sind nur noch ein gesichtsloses Machtinstrument, das üblicherweise zuungunsten der Besitzlosen eingesetzt wird.

Folglich wäre das Ziel einer Vermögenssteuer nicht nur, zusätzliche Einnahmen für den Staatshaushalt zu lukrieren, sondern darüber hinaus die Reduktion von unproduktivem Vermögen, und was die Finanztransaktionssteuer betrifft, so wäre der ideale Prozentsatz dafür jener, der Finanztransaktionen in Zukunft verhindert.

Ein weiterer unverzichtbarer Schritt wäre meiner Ansicht nach die Verstaatlichung des gesamten Banksektors, verbunden mit einer unbefristeten Verweigerung der Rückzahlung der Staatsschulden bis zur endgültigen Sanierung des Haushalts.

Fernziel wäre die Schaffung eines in sich geschlossenen, vom Diktat internationaler Märkte unabhängigen Finanzsystems: Wenn also der Staat mehr ausgibt als er einnimmt, kann er sich das Geld von seiner eigenen Bank, also vom Staatsvolk, ausborgen, was freilich die Konsequenz hat, dass eine Regierung, die hohe Defizite erzielt, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von der um seine Spareinlagen bangenden Bevölkerung abgewählt werden würde.

Natürlich ist mir klar, dass eine dermaßen radikale, ja, revolutionäre Neupositionierung mit unserem gegenwärtigen EU-Kuschelkurs vollkommen unvereinbar wäre, doch möchte ich daran erinnern, dass unsere Einstellung zur EU vor dem Beitritt unseres Landes noch eine vollkommen andere war.

So schreibt der spätere EU-Paulus Johannes Voggenhuber im April 1994 in einer Informationsbroschüre der Grünen Bildungswerkstatt über die Auswirkungen von Österreichs Beitritt zur EU:

„Zurücklassen müssten wir wesentliche Grundsätze der Demokratie, die Neutralität, unsere höheren Umweltstandards, unsere Währung und die wirtschaftliche Existenz zehntausender Bauern. ... Eine Versicherung der EU für den Fall, dass bei der Übersiedlung auch Arbeitsplätze, soziale Standards und Marktanteile der österreichischen Wirtschaft zu Bruch gehen, gibt es nicht...“

Und in der gleichen Broschüre heißt es an anderer Stelle, geradezu prophetisch:

„Obwohl immer mehr Experten die negativen Auswirkungen auf die Arbeitsmärkte, volkswirtschaftlichen Entwicklungen und den sozialen Frieden durch Anwendung der im Maastrichter Vertrag definierten Konvergenzkriterien zur WWU bestätigen, ja die Währungsunion für undurchführbar halten, werden alle politischen Entscheidungen von den Mächtigen Europas gerade in dieser Richtung vorangetrieben. Damit wird eine Spaltung des Kontinents in Reiche und Arme verstärkt und die Gefahr von sozialem Unfrieden, Wanderungsströmen und Instabilität quer durch die Bevölkerungen und Regionen heraufbeschworen.“

Die Währungsunion ist ein Experiment, das schon heute als gescheitert anzusehen ist.

Daher ist es für Österreich hoch an der Zeit, sie zu verlassen, bevor alles den Bach runtergeht, damit nicht womöglich auch bei uns in einigen Jahren eine demokratisch gewählte Regierung unter dem Druck der EU durch willfährige ‚Fachleute’ aus dem Bank- und Finanzwesen ersetzt wird.

Um aber abschließend wieder auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen, möchte ich an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass wir zukünftige Wahlerfolge ganz bestimmt nicht durch eine rückgratlose Anbiederung an andere Parteien erzielen werden, sondern nur dadurch, dass wir uns klar und unmissverständlich von allen anderen Parteien abgrenzen.

Die SPÖ ist weit in die Mitte gerückt. Ihre führenden Politiker sind satt und wohlhabend und verkehren größtenteils nur noch mit Satten und Wohlhabenden, weshalb ihnen die Interessen der Satten und Wohlhabenden auch erheblich wichtiger sind als jene der Arbeitenden und Besitzlosen.

Somit bietet sich uns Grünen die einmalige Chance, dieses gewaltige Wählerpotential, das sich derzeit von keiner Partei verstanden fühlt, durch ein klares, radikales Bekenntnis zur Vertretung ihrer Interessen für uns zu gewinnen, bevor uns womöglich eine andere Partei zuvorkommt.

Wenn uns das gelingt, werden wir uns um zukünftige Wahlerfolge keine Sorgen mehr machen müssen, während wir, wenn wir unseren bisherigen Kurs beibehalten, trotz unserer nagelneuen Organisationsstrukturen froh und dankbar sein müssen, wenn wir das Ergebnis der letzten Landtagswahlen wenigstens noch einmal wiederholen können.

 

Freundliche Grüße

 

Dietmar Füssel

 

P.S: Obwohl ich mich selbst als Visionär sehe, bin ich doch realistisch genug, um zu wissen, dass eine etablierte Partei wie die Grünen auf die Meinungsäußerung eines einfachen, funktionslosen Parteimitglieds hin nicht plötzlich ihre gesamte bisherige Politik auf den Kopf stellen wird.

Deshalb bilde ich mir auch gar nicht ein, diesen offenen Brief in der Absicht geschrieben zu haben, die Partei, der ich angehöre, grundlegend zu reformieren. Vielmehr habe ich ihn geschrieben, um mein lästiges Gewissen daran zu hindern, mich noch länger mit dem Vorwurf zu quälen, aus purer Bequemlichkeit meine politischen Gedanken für mich zu behalten, statt sie zu Papier zu bringen.

Die Reform der Parteistruktur der oberösterreichischen Grünen war ein willkommener Anlass, es endlich zu tun, nicht mehr und nicht weniger.

Vielleicht befindet sich in meinem Brief ein kleines Samenkorn, das irgendwann einmal vielleicht sogar aufgeht. Das ist zwar nicht besonders wahrscheinlich, aber auch nicht unmöglich - so wie es beispielsweise vor vielen Jahren zwar nicht besonders wahrscheinlich, aber auch nicht unmöglich gewesen ist, dass die österreichische Bevölkerung mehrheitlich Nein zu Zwentendorf sagt.

Und offen gestanden hat mich in meinem ganzen Leben das Nicht-Unmögliche auch immer viel mehr gereizt als das Wahrscheinliche.

 

DAS ZUKUNFTSPAKET - EINE HITLERIFIZIERUNG 

Satirische Antwort auf den europaweiten Demokratie- und Sozialabbau durch menschenverachtende Sparpakete:

Ein Arsch - Lyrisch-satyrischer Vergleich zwischen einem menschlichen Hintern und einem ehemaligen österreichischen Finanzminister

Politisch Lied ist garstig Lied’ heißt es zu Recht.

Und doch ist es wichtig, auch solche garstigen Lieder zu singen.

Hier also ein überblick über meine Collagen zu politischen Themen, die zwar nicht mehr aktuell sind, aber meiner Ansicht nach trotzdem nach wie vor sehenswert...

 

Beginnen wir mit meiner mit Abstand erfolgreichsten Collage, die zeitweise sogar in der Google-Bildersuche die Nummer eins beim Suchbegriff ‚Osama bin Laden’ war und meiner Homepage mehr als 100.000 Besucher beschert hat:

 

Hinter den Hügeln und keinem bekannt...

Osama bin Laden und die Teletubbies
Eins... zwei... drei... vier... fünf Teletubbies???

ER FÜHRT EUCH

Hans Christian Strache
Heinz Christian Strache

 


O Wahlplakat einer sozialen Heimatpartei
O Wahlplakat einer sozialen Nationalpartei
O Wahlplakat einer nationalsozialen Partei
(Zutreffendes bitte ankreuzen)


ODER PESTBEULEN DER ZWEITEN REPUBLIK

Die Pest wird durch Parasiten übertragen, die auch Menschen befallen. Die bekannteste Form der Pest ist die Beulenpest.

Ohne Behandlung verläuft diese Form der Pest in 30 - 75 % der Fälle tödlich.

Bei Aufbrechen oder künstlicher Öffnung der Beulen ist eine Heilung jedoch möglich.

In unserem Fall genügt zum Öffnen ein einfacher Mausklick.

  

PICTURES OF AN EXHIBITION...

Es gibt Leute, die Herrn Minister Karl-Heinz Grasser Korruption vorwerfen.

Es gibt Leute, die Herrn Minister Karl-Heinz Grasser Begünstigung vorwerfen.

Es gibt Leute, die Herrn Minister Karl-Heinz Grasser Steuerhinterziehung vorwerfen.

Es gibt Leute, die Herrn Minister Karl-Heinz Grasser Machtmissbrauch vorwerfen.

Tatsache ist, dass gegen Herrn Minister Karl-Heinz Grasser zur Zeit kein Verfahren anhängig ist.

Daher gilt für ihn auch nicht die Unschuldsvermutung.

IN SCHILDA ODER :

DER IDEALE KOALITIONSPARTNER

Wolfgang Schüssel

Mut zu Österreich zuerst! Liste Hojac - BZÖ

Peter Westenthaler hojac wahlplakat
Peter Westenthaler

 

 

Frechheit siegt!

  

PETER WESTENTHALER


 

 

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MEIN NEUES BUCH

RICARDI

ROMAN

Die Zeit heilt nicht nur alle Wunden, sondern tötet auch jede Liebe.

Wir bluten und hören auf zu bluten. Wir leiden und hören auf zu leiden.

Wir lieben und hören auf zu lieben.

Das ist der Preis, den wir für die Vernarbung unserer Wunden zu bezahlen haben.

Dietmar Füssel, Ricardi, Roman, 152 Seiten, 2020, Sisyphus Verlag

ISBN 978-3-903125-53-7